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Die Verdampfung der Brühen

  • Peter Pawlowitsch

Zusammenfassung

Die modernen Gerbmethoden erfordern starke Brühen, sogar solche bis zu 24° Bé. Die aus den Diffuseuren kommende Brühe ist aber sehr schwach: bei der Extraktion gerbstoffarmer Materialien wie Eichenholz 2–3° Bé, bei der Extraktion reicher Materialien wie Mimose 4–6° Bé. Zur Erzielung größerer Dichte muß man die Brühen eindampfen. Geschieht dies an der offenen Luft, so findet ein großer Gerbstoffverlust statt. Deshalb muß man die Verdampfung in geschlossenen Apparaten unter Luftverdünnung, den sogenannten Vakuumapparaten durchführen. Zur Erhaltung der Gerbstoffe in unveränderter Form muß hiebei ein möglichst hohes Vakuum erreicht werden. Dies ergibt sich aus den folgenden, beim Arbeiten mit einem Dreikörper-Verdampfapparat System Klasson bei verschiedenen Luftverdünnungen erhaltenen Betriebsanalysen. 1

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1929

Authors and Affiliations

  • Peter Pawlowitsch

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