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Geschichte der Donauregulierung bei Wien

  • Viktor Thiel

Zusammenfassung

Während oberhalb Wiens durch die Talbildung zwischen dem Kahlengebirge und dem Bisamberg, unterhalb Wiens durch die Enge zwischen dem Leithagebirge und den kleinen Karpathen die Natur den Lauf der Donau vorgezeichnet hat, war der Strom bis zur jüngsten Regulierung in der Ebene bei Wien sich frei überlassen. Er teilte sich in viele Arme, die infolge von Geschiebeablagerungen und Bildung von Sandbänken fortwährende Veränderungen ihres Laufes erfuhren. Sogar der Hauptarm der Donau wechselte im Laufe der Jahrhunderte allmählich sein Bett. Bei Hochwässern und Eisgängen endlich war durch die ungezügelte Elementarkraft des Stroms die Ebene bei Wien schutzlos der Verwüstung preisgegeben. In der Wiener Nationalbibliothek befindet sich ein Plan von Wien, den 1706 Oberst Leander Anguissola verfaßt hat. Er gibt ein Bild der Stadt und ihrer Vorstädte nach der 1704 erfolgten Anlage der Linienwälle; er ist der älteste Plan, der uns über die Laufverhältnisse der Donau im Weichbild der Stadt nähere Auskunft gibt.

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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1938

Authors and Affiliations

  • Viktor Thiel
    • 1
  1. 1.GrazÖsterreich

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