Advertisement

Der Holzaufzug und die Wasserriesen im Außerweißenbach

  • Carl Schraml

Zusammenfassung

Die Pfannhäuser im Kammergut mit ihrem immer steigenden, großen Bedarf an Brennholz zum Sieden des Salzes wie zu anderen Zwecken konnten mit den in ihrer näheren Umgebung befindlichen Waldungen das Auslangen auf die Dauer nicht finden, schon das dritte Reformationslibell vom Jahre 1656 beanspruchte die Forste der Herrschaft Kammer und Kogl zum Sieden und reihte sie unter die dem Landesfürsten vorbehaltenen Wälder. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts nötigte der Holzmangel in Ebensee zur Heranziehung auch der abgelegenen Waldungen in Weyeregg, Unterach und Nußdorf. 1734 waren die im Attergau gelegenen, vom Ischler Waldamt bewirtschafteten Weißenbachforste bereits schonungsbedürftig geworden, weshalb neue Schläge in den entfernteren Weyregger Wäldern eröffnet und Vorbereitungen getroffen wurden, um später auch die jenseits des Attersees gelegenen Bestände in Abbau zu nehmen. Eine Übereinkunft mit dem Erzstift Salzburg als Landesherrn vom Jahre 1770 sicherte dem Salzoberamt das Schlägerungsrecht auch am Breitenberg.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Literatur

  1. 1.
    Eine Beschreibung des Holzaufzugs, aber ohne Zeichnung, enthält der vom Forstrat Karl Steiner verfaßte „Reisegefährte durch die österreichische Schweiz oder das ob der enns’sche Salzkammergut“, Linz 1832. Kurz erwähnt wird er auch in „Führer von und nach Ischl, ein Handbuch für Badegäste und Reisende” von Dr. F. C. Weidmann, 1847.Google Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1938

Authors and Affiliations

  • Carl Schraml
    • 1
  1. 1.LinzÖsterreich

Personalised recommendations