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Relativistische Elektrodynamik

  • Roman U. Sexl
  • Helmuth K. Urbantke
Chapter
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Zusammenfassung

Der Ursprung der Relativitätstheorie ist eng mit der Elektrodynamik verknüpft, und auch die Fülle der Anwendungen macht die relativistische Elektrodynamik zu einem der wichtigsten Teilgebiete der Einsteinschen Theorie. Die Quantenelektrodynamik, in der Relativitätstheorie, Elektrodynamik und Quantenphysik vereint sind, ist vielleicht die präziseste physikalische Theorie überhaupt und dominierte durch ihre Erfolge in der Zeit von 1945 – 1960 das Denken über Elementarteilchen. Die auf acht Dezimalstellen genauen Vorhersagen der magnetischen Momente von Elektron und Müon und die ebenso exakten Berechnungen der Spektrallinien des Wasserstoffatoms sind zugleich die besten Bestätigungen von Relativitätstheorie und Elektrodynamik. Sie zeigen auch, daß das relativistische Raum-Zeit-Konzept bis zu Distanzen von etwa 10-15 cm herab gültig ist.

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Literatur

  1. 1.
    Siehe z.B. Sexl & Urbantke (1975)Google Scholar
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    Wir verwenden die Einheiten des Gaußschen Systems mit c = 1.Google Scholar
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    Der Begriff „Tensor” wird in Abschnitt 5.4 erläutert.Google Scholar
  4. 1.
    Die Bezeichnung stammt aus der Elastizitätstheorie (Spannungstensor; „tensio” = Spannung).Google Scholar
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    Eine systematische Betrachtung komplizierter Symmetrietypen erfordert kombinatorische Hilfsmittel. Wegen des Zusammenhanges mit der Darstellungstheorie der linearen Gruppe siehe z.B. Boerner (1955).Google Scholar
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    Die Bezeichnung stammt aus der projektiven Geometrie, wo kontravariante xj als homogene Punkt-, kovariante ai als homogene (Hyper-) Ebenenkoordinaten auftreten und das „Dualitätsprinzip” dieser Geometrie sich als Vertauschung von V und V spiegelt.Google Scholar
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    Die Bezeichnung stammt wieder aus der projektiven Geometrie; insbesondere sind dort x[i yk] bzw. a[i bk] die Plücker-Grassmannschen Linienkoordinaten für Gerade, die als Verbindung zweier Punkte x, y bzw. Schnitt zweier Ebenen a, b gegeben sind, und * führt die eine Darstellung einer Geraden in die andere über.Google Scholar
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    Detaillierte Argumente finden sich bei Rohrlich (1965).Google Scholar
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Copyright information

© Springer-Verlag Wien 1976

Authors and Affiliations

  • Roman U. Sexl
    • 1
    • 2
  • Helmuth K. Urbantke
    • 1
    • 2
  1. 1.Institut für Theoretische PhysikUniversität WienÖsterreich
  2. 2.Institut für WeltraumforschungÖsterreichischen Akademie der WissenschaftenÖsterreich

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