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Zusammenfassung

Ein abschließender Etickblick kommt zu folgendem Ergebnis:
  1. 1.

    In der Energiewirtschaft ist ein Rückgang eingetreten, der sich am stärksten im Kohlenverbrauch, weniger in der Elterzeugung und gar nicht im Gaskonsum auswirkt.

     
  2. 2.

    Im Verbrauche der Kohle hat sich — bewirkt vor allem durch die darauf hinzielende Gesetzgebung — eine Verschiebung insofern gezeigt, als der Rückgang im Verbrauche fast ausschließlich die Auslandskohle betraf, deren Einfuhr von 6658 tausend im Jahre 1929 auf 3508 tausend Tonnen zurückging.

     
  3. 3.

    Auch der Rückgang im Eltverbrauch fällt der Hauptsache nach auf die kalorisch betriebenen Werke der Erzeugungsunternehmungen, die in zunehmendem Maße — allen voran das Eltwerk Wien (STEWE) — auf Wasserkraftstrom übergehen. Dies ist der Haupt erfolg der im Jahre 1930 geschlossenen Verbundwirtschaft, die sich über die östlichen österreichischen Länder: Nieder- und Oberösterreich, Salzburg und Steiermark erstreckt.

     
  4. 4.

    Ein wesentliches Merkmal dieser Verbundwirtschaft ist die hohe Ausnützung, die bei den in das System eingegliederten Wasserkraftwerken erreicht wird (90 bis 100%).

     
  5. 5.

    Wenn auch noch nicht so bedeutend wie in benachbarten Staaten wird Elektrizität in zunehmendem Maße für Koch- und Heizzwecke herangezogen. Die Krisenfestigkeit des Stromabsatzes mancher Eltwerke ist darauf zurückzuführen.

     

Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1933

Authors and Affiliations

  • Oskar Vas
    • 1
  1. 1.WienÖsterreich

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