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Grundfragen und Struktur des Rechts der öffentlichen Auftragsvergabe

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Part of the Springers Kurzlehrbücher der Rechtswissenschaft book series (SKLR)

Zusammenfassung

Das Vergaberecht befasst sich mit den Rechtsgrundlagen der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen durch öffentliche Auftraggeber und Sektorenauftraggeber. Wenngleich die Vergabe öffentlicher Aufträge seit geraumer Zeit zu den Instrumenten staatlicher Wirtschaftstätigkeit zählt (vgl dazu etwa die Untersuchungen von Bös, Öffentliche Aufträge in Österreich [1968] und Wenger, Das Recht der öffentlichen Aufträge [1977]), ist das Vergaberecht ein vergleichsweise junges Rechtsgebiet. Der mittlerweile hohe Grad rechtlicher Durchdringung ist zu einem guten Teil auf unionsrechtliche Regelungsvorgaben zurückzuführen. Trotz mehrfacher Anläufe in Österreich, die Regelungen für das öffentliche Auftragswesen auf eine rechtsstaatlich geordnete gesetzliche Basis zu stellen (siehe nur Korinek/Rill [Hrsg], Zur Reform des Vergaberechts [1985]), hat erst die Notwendigkeit der Umsetzung sekundären Unionsrechts (der EU-Vergaberichtlinien) zu einer außenwirksamen gesetzlichen Regelung der öffentlichen Auftragsvergabe geführt. Das Vergaberecht ist damit ein Beispiel dafür, dass vom europäischen Integrationsprozess auch wesentliche rechtsstaatliche Impulse ausgehen können.

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Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2012

Authors and Affiliations

  1. 1.Institut für Österreichisches und Europäisches Öffentliches RechtWirtschaftsuniversität WienÖsterreich
  2. 2.Haslinger/Nagele & Partner Rechtsanwälte GmbHDeutschland

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