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Einleitung

  • Gabriele Halwachs-Baumann
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Auszug

Die Bestimmung von Laborparametern gehört neben den bildgebenden Verfahren und dem EKG zu den in der Medizin am häufigsten verwendeten diagnostischen Hilfsmitteln. Dadurch, dass in den meisten Fällen das Untersuchungsmaterial leicht gewonnen werden kann, in den letzten Jahrzehnten die Automatisierung der Analysen große Fortschritte gemacht hat und dadurch die Antwortzeiten stark verkürzt wurden, gehören Routinelaboruntersuchungen zum selbstverständlichen klinischen Alltag. Dazu kommt, dass die Anzahl der bestimmbaren Parameter und die Methoden, die zur Verfügung stehen, stetig zugenommen haben. Nachteil dieser Entwicklung ist, dass Laborparameter allzu oft unkritisch angefordert werden und die erhaltenen Resultate manchmal nur unzureichend interpretiert werden können. Es wird leider immer wieder vergessen, dass allein durch Laborparameter nur in den seltensten Fällen eine Diagnose möglich ist. Es kann nicht oft genug gemahnt werden, dass die Grundlage einer jeden Diagnose eine ausführliche Anamnese und eine gründliche körperliche Untersuchung des Patienten/der Patientin sein soll. Daraus ergibt sich eine Verdachtsdiagnose, die dann durch diagnostische Hilfsmittel, wie die Bestimmung von Laborparametern, bestätigt wird oder korrigiert werden muss.

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Literatur

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  2. Haeckel R (1993) Evaluation Methods in Laboratory Medicine. VCH Weinheim, New York Basel CambridgeGoogle Scholar

Copyright information

© Springer-Verlag/Wien 2011

Authors and Affiliations

  • Gabriele Halwachs-Baumann
    • 1
  1. 1.Institut für Medizinische und Chemische Labordiagnostik, Krankenhaus SteyrSteyrÖsterreich

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