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Zusammenfassung

Die Jahre 1966 und vor allem 1967 brachten der Bundesrepublik die stärkste wirtschaftliche Rezession der Nachkriegszeit. Zum ersten Male kam das Wirtschaftswachstum zum Stillstand. Das reale Bruttosozialprodukt veränderte sich 1967 gegenüber dem Vorjahr praktisch nicht mehr (+0,2%; im Fünfjahresdurchschnitt von 1962 bis 1966 betrug das Wachstum jährlich je 4,5%)1. Die Rezession erreichte im Frühjahr 1967 ihren Tiefpunkt, und schon in der zweiten Hälfte des Jahres setzte die konjunkturelle Erholung ein. Vom Frühjahr 1968 an stiegen die Auftragseingänge und Umsätze der Wirtschaft kräftig, und auch die Verbraucher begannen wieder, mehr Geld auszugeben2. Das Jahr 1968 brachte einen Zuwachs des realen Bruttosozialprodukts um 7,0%3 und den Beginn einer neuen Hochkonjunktur, die sich 1969 unvermindert fortsetzte.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1971

Authors and Affiliations

  • Karl Bernhard Hillen
    • 1
  1. 1.Institut für angewandte Verbraucherforschung e. V. Bonn und KölnDeutschland

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