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Versuchsergebnisse

  • Helmut Winterhager
  • Kamal Hussein
  • Roland Kammel
  • Rainer Samans
Chapter
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW)

Zusammenfassung

Einen Überblick über den Hauptmineralbestand der untersuchten Ilmeniterze vermitteln die in Abb. 4-8 zusammengestellten mikroskopischen und elektronenstrahl-mikroanalytischen Untersuchungsergebnisse. Typisch für den Aufbau der untersuchten Erze ist ein aus hellem, eisenreichem Titanhämatit und dunklem, titanreichem Ferriilmenit bestehendes Ilmenit-Entmischungsgefüge, das nach Ranmdohr [9] auf die bei niedrigen Temperaturen im festen Zustand existierende Mischungslücke der Mischkristallreihe FeO · TiO2—Fe2O3 zurückzuführen ist. In beiden Gefügebestandteilen sind, wie Abb. 4 und 7 erkennen lassen, Entmischungen zu verzeichnen, wobei die gröberen, spindelartigen Gebilde auf primäre, die feinlamellaren Erscheinungsformen auf sekundäre Ausscheidungsvorgänge [9] zurückgeführt werden. Den entlang der im Elektronenbild (Abb. 4) sichtbaren weißen Abtastlinie aufgenommenen Eisen- und Titankonzentrationsprofilen ist zu entnehmen, daß es sich bei beiden Entmischungsformen um FeO · TiO2- oder Fe2O3-reichere Zwischenglieder der vorgenannten Mischkristallreihe handelt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

Authors and Affiliations

  • Helmut Winterhager
    • 1
  • Kamal Hussein
    • 1
  • Roland Kammel
    • 1
  • Rainer Samans
    • 1
  1. 1.Institut für Metallhüttenwesen und ElektrometallurgieRhein.-Westf. Techn. Hochschule AachenDeutschland

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