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Zusammenfassung

Im Forschungsbericht Nr. 1118 des Landes NRW [2] ist dargelegt worden, wie in der Umgebung der Eisenerzgrube Füsseberg (Biersdorf im Siegerland) Orte für die Anlage von Versuchsparzellen (Stationen) ausgewählt wurden, an denen auf Grund von Voruntersuchungen mit unterschiedlichen und in einem bestimmten Bereich abgestuften SO2-Immissionen zu rechnen war. Um die beobachteten Pflanzenschäden an den einzelnen Stationen mit den Immissionen in Verbindung bringen zu können, mußten die SO2-Konzentrationen durch kontinuierliche und registrierende Messungen bestimmt werden. Primär werden damit die Immissionen durch die in der zeitlichen Folge sich ändernden SO2-Konzentrationen erfaßt. Man erhält also für einen bestimmten Zeitraum, z. B. von einem Monat oder einem Jahr, zahlreiche Meßwerte, die sich auf einen mehr oder weniger großen Konzentrationsbereich verteilen. Sie stellen das Ausgangsmaterial für eine Kennzeichnung der SO2-Immissionen dar, welche auf einen Vergleich unterschiedlicher Immissionen hinausläuft. Es wird also beispielsweise die Frage zu beantworten sein, ob die Immissionen an der Station II höher waren als an der Station III. Eine derartige Aussage ist aber ohne eine weitere Verrechnung der einzelnen Meßwerte nicht möglich. Das nächstliegende wäre, aus allen Einzelwerten den arithmetischen Mittelwert zu bilden, um damit den Unterschied von Immissionen zu kennzeichnen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1963

Authors and Affiliations

  • Heinrich Stratmann
    • 1
  1. 1.Forschungsinstitut für Luftreinhaltung e.V.EssenDeutschland

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