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Zusammenfassung

Wie die Verfasserin in ihrer Einführung zu Recht bemerkt, steht es um unsere Kenntnis des handschriftlichen Erbes der Slavia orthodoxa immer noch recht schlecht bestellt. Die Ursachen und Gründe des im Vergleich zu anderen mediävistischen Bereichen beobachtbaren Rückstands liegen nicht allein in der immensen Zahl kirchenslavischer Denkmäler und der enormen Streuung ihrer Aufbewahrungsorte, sondern auch im enggeschnürten Korsett, das ihrer Erforschung jahrzehntelang durch ideologische Richtlinien zumal in den slavischen Stammländern angelegt wurde. Wenn Ch. Hannick daher noch vor wenigen Jahren den Gedanken an eine “Clavis patrum slavicorum” oder ein Unternehmen vergleichbarer Größenordnung in den Bereich der Träume verwiesen hat, ist ihm in der Tat beizupflichten, daß es schon der Arbeitskraft und Ausdauer eines Krumbacher oder eines Baumstark bedürfte, den Zeitumständen zu trotzen und die Lücken in den vorhandenen quellenkundlichen Werken durch Autopsie wettzumachen (1981, 26–27).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1994

Authors and Affiliations

  • Tat’jana V. Čertorickaja

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