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Kontinuität des Arbeitsprozesses

  • Wilh Elbers

Zusammenfassung

Der mit Unterbrechungen arbeitende sogenannte intermittierende Arbeitsprozeß, der ursprünglich fast überall die Regel bildete, hat sich unter dem Einfluß neuzeitlicher Bestrebungen mehr und mehr zu einem fortlaufenden kontinuierlichen Arbeitsprozeß entwickelt. Dieser Entwicklungsgang ist bei den einzelnen Industrien und weiter auch bei den einzelnen Betrieben recht verschieden weit fortgeschritten. Dabei ist die Frage von großer Bedeutung. Denn eine möglichst weitgehende Kontinuität des Arbeitsprozesses ist zweifellos eine der wichtigsten technologischen Forderungen zur Erzielung einer hohen Betriebsökonomie und tadellosen Betriebsführung. Die kontinuierliche Arbeitsweise schont das Fabrikat, sie beschleunigt seine Fertigstellung, sie ermöglicht erhebliche Ersparnisse an Bedienungs- und Transportkosten, und unter Umständen auch an Brennstoffen, sie erfordert im allgemeinen eine geringere Aufsicht und gibt eine größere Beweglichkeit in der Einstellung der Größe der Produktion. Inwieweit die Einrichtung eines Betriebes dieser technologischen Forderung gerecht wird, kann deshalb heute meines Erachtens geradezu als Prüfstein für die Leistungsfähigkeit und Zweckmäßigkeit eines Betriebes angesehen werden. Jedenfalls kann sowohl durch die Auswahl und die Konstruktion der einzelnen Arbeitsmaschinen als auch durch die Anordnung, Kombination und Gruppierung der verschiedenen zur Fabrikation dienenden Arbeitsmaschinen außerordentlich viel geschehen, um eine weitgehende Kontinuität des Arbeitsprozesses zu ermöglichen.

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Copyright information

© Springer-Verlag Berlin Heidelberg 1922

Authors and Affiliations

  • Wilh Elbers

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