Advertisement

Einleitung

  • E. Meyer
  • R. Pottel
Chapter
  • 77 Downloads
Part of the Uni-Texte book series (UT)

Zusammenfassung

Die ersten 11 Dekaden (10° bis 1011 Hz) des Spektrums elektromagnetischer Schwingungen und Wellen bilden einen Frequenzbereich, der durch die in ihm übliche Technik und deren historische Entwicklung gegen den anschließenden optischen Spektralbereich abgegrenzt ist. Bis etwa zum Jahre 1960 gab es nur im Spektralgebiet unterhalb von 1011 Hz extrem monochromatische Strahlungsquellen und damit nur hier die Möglichkeit, unbeschränkt kohärente (d. h. interferenzfähige) Wellen zu erzeugen. Der LASER brachte diese Vorzüge auch der Optik. Bis zum Jahre 1954 bildeten die Frequenzen zwischen 1011 und 1012 Hz die Grenze zwischen der Strahlungserzeugung mittels kontinuierlicher Elektronenströme und mittels quantenelektronischer Prozesse. Mit dem MASER gelangten Quantenprozesse auch bei tieferen Frequenzen zur Anwendung. Auch wenn die Abgrenzung gegenüber der Optik an Schärfe verloren hat, bleiben doch in den meisten Fällen die Art der Strahlungserzeugung und der Gebrauch metallischer Wellenleiter die wesentlichen Kennzeichen des Frequenzbereichs unter etwa 1012 Hz.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1969

Authors and Affiliations

  • E. Meyer
  • R. Pottel

There are no affiliations available

Personalised recommendations