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Der Schall pp 151-187 | Cite as

Vierte Vorlesung

  • John Tyndall

Zusammenfassung

In unserer letzten Vorlesung haben wir die Transversalschwingungen der Saiten behandelt. Ich will mich in der heutigen Vorlesung mit den Transversalschwingungen von Stäben, Platten und Glocken beschäftigen und werde mit einem, an beiden Enden befestigten Stabe beginnen. Seine Schwingungsart ist dieselbe, wie die der Saite. Er schwingt als Ganzes und kann sich auch in zwei, drei, vier oder mehr schwingende Theile zerlegen. In Folge eines sogleich anzugebenden Grundes sind die Gesetze, die die Höhe der aufeinander folgenden Töne beherrschen, in beiden Fällen vollkommen verschieden. Wenn eine Saite in zwei gleichen Theilen schwingt, so schwingt jede der Hälften mit der doppelten Geschwindigkeit, wie die ganze; während beim Stab jede seiner Hälften fast mit dreifacher Geschwindigkeit wie der ganze schwingt. Bestimmter ausgesprochen, ist das Verhältniss der beiden Schwingungszahlen wie 9:25, d. h. wie das Quadrat von 3 zu dem Quadrat von 5.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1869

Authors and Affiliations

  • John Tyndall
    • 1
  1. 1.Royal Institution und an der Bergwerksschule zu LondonUK

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