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Stereotype

  • Käthi Dorfmüller-Karpusa
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Zusammenfassung

In dem Band von CA. Ferguson und S.B. Heath über die Sprache in den USA weist A.F. Beltramo darauf hin, daß die griechischen Migranten in den USA zu denjenigen Minoritätsgruppen gehören, die relativ lange gewisse spezifische Elemente ihrer Kultur beibehalten (Beltramo 1981, Ferguson & Heath 1981). Im selben Jahr erwähnt D. Tannen in ihrer Arbeit “Indirectness in Discourse: Ethnicity as Conversational Style” ähnliche Beobachtungen (Tannen 1981). Genauer gesagt konnten die Autoren gewisse Einstellungen der ersten Kultur noch bei weitgehend integrierten Migranten der zweiten und dritten Generation beobachten. Einstellungen haben nach C.H. Triandis eine kognitive, eine emotionale und eine handlungsbezogene Komponente (Triandis 1971). Die Organisation dieser drei Komponenten kann mit Hilfe von Stereotypen beschrieben werden, wobei zu berücksichtigen ist, daß Stereotype weitgehend kulturell bedingt sind. Es besteht in der Tat Einstimmigkeit darüber, daß Stereotypisierungsprozesse durch die Erstsozialisation bestimmt werden. Somit ist zu erwarten, daß die verbalisierten Stereotype bestimmte Aspekte der entsprechenden Kultur widerspiegeln.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Käthi Dorfmüller-Karpusa

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