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Einleitung

  • Käthi Dorfmüller-Karpusa
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Zusammenfassung

In dieser Arbeit, die den Anspruch erhebt, im wesentlichen eine inhaltliche Textanalyse zu sein, kommen wegen der Natur der Texte meines Korpus, oder besser gesagt, wegen der spezifischen Natur der Produzenten mehrere Faktoren zusammen, die berücksichtigt werden müssen. So handelt es sich bei vielen der Texte, und dies war auch beabsichtigt, um stark emotional getönte Texte. Diese Tatsache erfordert es zu versuchen, der emotionalen Komponente angemessen Rechnung zu tragen. Ein Ansatz einer auf die emotionale Komponente bezogenen Analyse muß jedoch von der Erkenntnis ausgehen, daß beide, die emotionale und die kognitive Komponente, sofern sie überhaupt eindeutig zu trennen sind, gleichwertig und nur in ihrem Zusammenhang untersucht werden müssen. Die künstliche Trennung von Kognition und Emotion hat zwar eine lange Tradition, jedoch weicht sie in zunehmendem Maße einer integrierenden Auffassung, die durch neuere Erkenntnisse aus verschiedenen Disziplinen gestützt wird. Dementsprechend ist zwar die theoretische Diskussion dieser beiden Komponenten in verschiedenen Kapiteln dieser Arbeit untergebracht, jedoch habe ich versucht, wichtige Querverbindungen an mehreren Stellen deutlich zu machen. Dies führt allerdings in einigen Fällen zu unvermeidlichen Überlappungen und Wiederholungen. In den Textanalysen selbst werden emotionale und kognitive Merkmale in ihrer gegenseitigen Abhängigkeit diskutiert.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Käthi Dorfmüller-Karpusa

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