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Untersuchungen über die Reaktion des elektrischen Hautwiderstands bei Einwirkung von Sinustönen und von Geräuschen mit verschiedener Frequenzzusammensetzung und Frequenzbandbreite

  • Werner Klosterkötter
  • Franz Gono
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2629)

Zusammenfassung

Geräusche mit herausragenden Einzeltönen gelten allgemein als lästiger als solche mit gleichmäßigerer Spektralverteilung, weshalb z.B. nach TA-Lärm und VDI-Richtlinie 2058/1 Tonzuschläge zum Leq hinzugefügt werden. Hochfrequente Töne gelten als lästiger als tieffrequente. Bei Untersuchungen mit Hilfe der vasokonstriktorischen Reaktion an der Fingerbeere (Fingerpulsamplitudenmethode) bewirkten breitbandige Geräusche stärkere vasokonstriktorische Reaktionen als schmalbandigere Geräusche und Sinustöne. Bei Einwirkung von Sinustönen mit verschiedenen Frequenzen gab es jedoch zum Teil widersprüchliche und nicht einheitlich zu interpretierende Ergebnisse (JANSEN, 1967). Im Rahmen unserer Untersuchungen, die das Ziel haben, zu klären, ob Testergebnisse mit dem Reaktionssystem „elektrischer Hautwiderstand“ eventuell für die Bewertung von Lärmwirkungen herangezogen werden können, ging es um die Frage, ob Sinustöne mit verschiedenen Frequenzen und Geräusche mit verschiedener Fre — quenzzusammensetzung und Frequenzbandbreite zu unterschiedlichen Reaktionen des elektrischen Hautwiderstandes (HWS) führen. Zugleich sollte geprüft werden, ob die HWS-Reaktionen eine gleichartige Tendenz aufweisen wie die vasokonstriktorischen Reaktionen an der Fingerbeere, die JANSEN (1967) beschrieben hat.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1977

Authors and Affiliations

  • Werner Klosterkötter
    • 1
  • Franz Gono
    • 1
  1. 1.Institut für Hygiene und ArbeitsmedizinKlinikum der Gesamthochschule EssenDeutschland

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