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Untersuchungen über die Wirkung von Impulsgeräuschen mit unterschiedlichem Spitzenpegel und unterschiedlicher Impulsdauer auf den elektrischen Hautwiderstand

  • Werner Klosterkötter
  • Franz Gono
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2629)

Zusammenfassung

Die Reaktion des elektrischen Hautwiderstandes (Skin Resistance Response = SRR) auf Schallreize, die sich in der Regel als nach kurzer Latenzzeit einsetzender Widerstandsabfall mit langsamer oder schnellerer Rückkehr in Richtung Ausgangswiderstand (Skin Resistance Level = SRL) darstellt, ist seit langem bekannt. Sie gehört zum System „Orientierungsreaktion“ (LYNN, 1966; SOKOLOV, 1963; 1963) und ist von zahlreichen Autoren bei verschiedensten Fragestellungen verwendet worden. Wir selbst konnten zeigen (KLOSTERKÖTTER, 1974), daß selbst mit Reizgeräuschen, die nur um 3 bis 5 dB über dem vorhandenen Grundgeräuschpegel liegen, signifikante SRR’s ausgelöst werden können. Im Rahmen unserer Untersuchungen, die das Ziel haben, zu klären, ob Versuchsergebnisse mit dem Reaktionssystem „elektrischer Hautwiderstand“ für die Bewertung von Lärmwirkungen und ggf. für die Aufstellung von Immissionsrichtwerten herangezogen werden können, ging es bei den im folgenden zu beschreibenden Experimenten um die Frage, wie sich einerseits Geräuschimpulse mit unterschiedlichen Spitzenpegeln und andererseits solche mit gleichen Spitzenpegeln aber unterschiedlicher Impulsdauer auf den elektrischen Hautwiderstand auswirken. Dabei sollte gleichzeitig auf geschlechtsbedingte Reaktionsunterschiede der VP und auf eventuelle Gewöhnungsphänomene (Abschwächung der Reaktionen bei wiederholter Reizeinwirkung) geachtet werden.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1977

Authors and Affiliations

  • Werner Klosterkötter
    • 1
  • Franz Gono
    • 1
  1. 1.Institut für Hygiene und ArbeitsmedizinKlinikum der Gesamthochschule EssenDeutschland

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