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Untersuchungen zur Frage des Zusammenhangs zwischen zeitweiliger Hörschwellenverschiebung (TTS) und Fingerpulsreaktion

  • Werner Klosterkötter
  • Franz Gono
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2629)

Zusammenfassung

Bei Untersuchungen über vegetative Lärmwirkungen und zeitweilige Hörschwellenverschiebung bei kurzdauernder intensiver Schallexposition an 22 VP (50 Versuche) fand KNÖPKE (1969) bei Personen mit höherer TTS2 im Mittel geringere Fingerpulsreaktionen und umgekehrt. Auch konnte er bei mehr “ergotrop” gestimmten Reaktionstypen (hoher Puls/Atem-Quotient) bei 4 kHz eine um maximal 6,6 dB höhere TTS2 nachweisen als bei den mehr “vagoton” gestimmten Reaktionstypen (niedriger Puls/Atem-Quotient). Etwa zur gleichen Zeit fanden wir bei orientierenden Untersuchungen bei 17 VP in 6 Fällen ein Zusammentreffen von über dem Mittelwert liegenden Fingerpulsreaktion und unter dem Mittelwert liegender TTS2 und in 7 Fällen ein Zusammentreffen von unter dem Mittelwert liegender TTS2 und über dem Mittelwert liegender Fingerpulsreaktion. JANSEN (1970, 1973) hat über die Untersuchungen von KNÖPKE berichtet und sie mit der Aussage interpretiert: „entweder bekommt ein Mensch auf Grund einer jahrelangen Lärmbeeinflussung im überkritischen Bereich eine Lärmschwerhörigkeit oder aber es treten vermehrt Störungen im vegetativen Bereich auf“.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1977

Authors and Affiliations

  • Werner Klosterkötter
    • 1
  • Franz Gono
    • 1
  1. 1.Institut für Hygiene und ArbeitsmedizinKlinikum der Gesamthochschule EssenDeutschland

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