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Einleitung

  • Werner Klosterkötter
  • Franz Gono
Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 2629)

Zusammenfassung

Lärm ist unerwünschter und /oder gesundheitsschädlicher Schall. Geräusche werden dadurch zu Lärm, daß sie subjektiv erfahrbare und/oder objektiv nachweisbare negative Wirkungen ausüben. Soweit im allgemeinen Sprachgebrauch — aber auch in Richtlinien, Normen und Verordnungen — der Begriff Lärm zur Kennzeichnung von Geräuschpegeln verwendet wird, liegt dem die allgemeine oder statistische Erfahrung zugrunde, daß die so bezeichneten Geräusche geeignet sind, Wohlbefinden und Gesundheit des Menschen nachteilig zu beeinflussen. Relevante Lärmwirkungen — die man auch als Kriterien für die Aufstellung von Immissionswerten heranziehen kann — sind:
  • Hörschädigung

  • Behinderung der Kommunikation und der akustischen Umweltorientierung

  • Aktivierung des zentralen und des vegetativen Nervensystems

  • Störung von Schlaf und Entspannung

  • Beeinträchtigung von Leistungen infolge überaktivierung, Interferenz, Ablenkung und Belästigung

  • Belästigung je in Abhängigkeit von Lautstärke, Frequenz, Dauer der Einwirkung, betroffenen Intentionen, Aktivitäten und Situationen.

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1977

Authors and Affiliations

  • Werner Klosterkötter
    • 1
  • Franz Gono
    • 1
  1. 1.Institut für Hygiene und ArbeitsmedizinKlinikum der Gesamthochschule EssenDeutschland

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