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Die in vitro Myogenese von Flugmuskelmyoblasten

  • Klaus Lehmann
Chapter
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Part of the Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen book series (FOLANW, volume 3156)

Zusammenfassung

Die Myogenese bietet auf Grund ihrer charakteristischen Merkmale, dem Übergang einkerniger Zellen zu vielkernigen Syncytien und der Ausbildung kontraktiler Strukturen, ein ideales System zum Studium von Differenzierungs- und Ordnungsvorgängen. Das trifft nicht nur für die gut untersuchte Vertebratenmyogenese (Konigsberg 1963, Yaffee 1968, Hlotzer et al 1973 und 1974), sondern auch für die Myogenese der Insekten zu. Doch scheiterten detaillierte Untersuchungen der Insektenmyogenese bisher daran, daß außer embryonalen und Kopfmyoblasten kein anderes System von Myoblasten kultiviert werden konnte. (Seecoff et al 1973, Wittmann et al 1974, Kurtti and Brooks 1970). Vor kurzem konnten nun Flugmuskelmyoblasten, deren Differenzierungsprodukte „dorsaler Längsmuskel“ im Insekten den größten Muskel darstellt, erfolgreich kultiviert werden (Lehmann und Zwadlo, in Vorbereitung). Postmitotische Myoblasten des dlm-1 von Manduca sexta (Abb. 4a, b) werden in Graces Insect T.C. Medium ausgesät. Sie differenzieren sich nur unter dem Zusatz von 5% larvaler Manducahämolymphe (L V, d5) zu einem Netzwerk kontraktiler Strukturen (Abb. 4b-f). Das elektronenoptische Bild solcher Netzwerke zeigt dicke und dünne Filamente mit wenigen und ungeordneten Z-Strukturen (Abb. 5a-d, Tab. 1).

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1983

Authors and Affiliations

  • Klaus Lehmann
    • 1
  1. 1.Zoologisches InstitutUniversität zu KölnDeutschland

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