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Einführung

  • Eberhard Eugen Scheuing
Chapter

Zusammenfassung

Im wachsendem Maße wird in einer hochentwickelten Wirtschaft die pausenlose Entwicklung und Einführung von Produktneuerungen zu einer Existenzfrage einzelner Unternehmen und der Gesamtwirtschaft. Sogar in konsumfernen Industrien, wie etwa der Kunstfaserherstellung, macht der härter werdende Konkurrenzkampf die Erfindung und Erzeugung immer neuer Produkteigenschaften und -formen zur conditio sine qua non des wünschenswerten und notwendigen Wachstums. In den Vereinigten Staaten werden heute mehr als zwanzig Milliarden Dollar pro Jahr oder ungefähr drei Prozent des Bruttosozialprodukts für zivile Forschung ausgegeben1) — eine Zahl, die rasch wächst und erheblich über europäischen Vergleichszahlen liegt. Wenn europäische Unternehmen, Stiftungen und Regierungen nicht rasch und großzügig korrigierende Maßnahmen ergreifen, wird der Vorsprung der Vereinigten Staaten auf dem Gebiet neuer Produkte in den kommenden Jahren immer stärker werden, wird sich die Patentbilanz immer mehr zu ihren Gunsten verschieben.

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Literatur

  1. 1).
    Vgl. Pessemier, Edgar A., New-Product Decisions — an analytical approach, New York, McGraw-Hill 1966. — Der angegebene Betrag entspricht übrigens etwa der Höhe des deutschen BundeshaushaltsGoogle Scholar
  2. 2).
    Vgl. hierzu auch Lauterbach, Eberhard, Der Manager muß mehr lernen, wenn er seinen Platz behaupten will, in: Die Welt vom 23. 11. 1968, S. 9.Google Scholar
  3. 3).
    Vgl. Booz, Allen & Hamilton, Management of New Products, New York, Booz, Allen & Hamilton, 2nd ed. 1964, S.5. Industrien mit hohen Forschungs- und Entwicklungsausgaben scheinen dabei rascher zu wachsen als weniger forschungsintensive Bereiche; vgl. Goslin, Lewis N., The Product Planning System, Homewood, Irwin 1967, S. 15.Google Scholar
  4. 4).
    Siehe Packard, Vance, Die große Verschwendung, Düsseldorf, Econ 1961Google Scholar
  5. 5).
    In den Vereinigten Staaten sind mehr als ein Viertel der Arbeitskräfte in der Automobilherstellung oder Zulieferindustrien beschäftigt und damit von der Verkaufssituation der Automobilindustrie abhängig. Dies erklärt auch die außerordentliche Bedeutung dieses Wirtschaftszweigs für die gesamte Volkswirtschaft.Google Scholar
  6. 6).
    vgl. Ferber, Robert, Our Changing Consumer Market, in: Holloway, Robert J. und Hancock, Robert S. (Hrsg.), The Environment of Marketing Behavior, New York, Wiley 1964, S. 80 ff.; Foote, Nelson N., The Autonomy of the Consumer, in: Holloway und Hancock, a. a. O., S. 74 f.Google Scholar
  7. 7).
    Vgl. Scheuing, Eberhard E., Erfolgreiche Gestaltung von Absatzmärkten, Wiesbaden, Gabler 1967 (im folgenden zitiert: Absatzmärkte), S. 105 und 107.Google Scholar
  8. 8).
    vgl. hierzu Albach, Horst, Zur Theorie des wachsenden Unternehmens, in: Krelle, Wilhelm (Hrsg.), Theorien des einzelwirtschaftlichen und des gesamtwirtschaftlichen Wachstums, Berlin, Duncker & Humblot 1965. Siehe auch Drucker, Peter F., Die Praxis des Management, Düsseldorf, Econ 1956, S. 64.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1970

Authors and Affiliations

  • Eberhard Eugen Scheuing
    • 1
  1. 1.St. John’s UniversityNew YorkUSA

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