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Die Organisation der Familie und die Fähigkeit zur Problemlösung im Hinblick auf die Modernisierung von Gesellschaften

  • Murray A. Straus
Chapter
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Part of the Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie book series (KZSS)

Zusammenfassung

In diesem Aufsatz wird „Modernität“ verstanden als eine Variable, die anwendbar ist nicht nur auf die Analyse von Gesamtgesellschaften, sondern auch auf Individuen (Alex Inkeles, 1969) und Familien (Frank W. Young und Ruth C. Young, 1968). Weiterhin gehen wir davon aus, daß die Modernisierung eines oder mehrerer Elemente der Makro-Sozialstruktur sowohl die individuelle Persönlichkeit als auch die Familienstruktur beeinflußt; ebenso dürfte es gelten, daß die Existenz von Personen mit den sozialpsychologischen Merkmalen der Modernität und die Modernisierung einer solchen gesellschaftlichen Schlüsselinstitution, wie sie die Familie darstellt, viele andere Aspekte der Gesellschaft beeinflußt, und zwar wahrscheinlich in die Richtung der Modernität. So zeigt z. B. die Abbildung 1 die Makrostruktur der Gesellschaft, das Familiensystem der Gesellschaft und die Persönlichkeitsstruktur der Bevölkerung, die sich alle drei gegenseitig beeinflussen.

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Anmerkungen

  1. 1.
    Die kritische, praktische und philosophische Frage der letztlichen Wünschbarkeit der Modernisierung kann in diesem Aufsatz nicht behandelt werden, abgesehen von dem Hinweis, daß es viele Vorbehalte gegen die Wünschbarkeit der Modernisierung gibt. Aber diese Vorbehalte werden von der großen Masse der Menschen in Ländern mit geringem Einkommen nicht geteilt. Auf der ganzen Welt fordern diese Völker einen höheren Lebensstandard, bessere Gesundheitsfürsorge und physische und ökonomische Sicherheit, was alles nur von einem modernen, monetarisierten, sozio-ökonomischen System geleistet werden kann (Marion J. Levy, 1966; Wilbert E. Moore, 1963). Es steht nicht in der Macht von intellektuellen und politischen Eliten, darüber zu entscheiden, ob eine Gesellschaft modernisiert werden soll oder nicht. Meiner Meinung nach würde die Antwort „nein“ zu dem Ergebnis führen, daß solch eine politische und intellektuelle Elite durch Führer, die mehr um das öffentliche Wohl besorgt sind, ersetzt wird.Google Scholar
  2. 2.
    Diese Diskussion läßt die Überlegung über die kausale Richtung aus. Es sollte klar sein, daß selbst dann, wenn Studien vollständig darin übereinstimmen, daß sie eine negative Beziehung zwischen Familienbindungen und Modernität finden, die kausale Beziehung dennoch genauso logisch anderer Richtung verlaufen könnte, als in dieser Diskussion angenommen wird; d. h., diejenigen, die Modernität zurückweisen, könnten auch familiale Beziehungen suchen.Google Scholar
  3. 3.
    Es sollte bedacht werden, daß die „Problemlösungsfähigkeit“ sich als ein komplexer Prozeß darstellt, der eine Anzahl getrennter, aber miteinander verwobener Elemente enthält (vgl. Harold H. Kelly und John W. Thibaut, 1969). Mit solch einem Konzept empirisch zu arbeiten (entweder zu Forschungszwecken oder für Programme zur Hilfe von Familien zur Verbesserung ihrer Problemlösungsfähigkeit), erfordert eine Spezifizierung aller dieser Elemente. Es gibt eine Reihe von Ansätzen zu solchen Spezifikationsprozessen. Litwak z. B. nimmt als „Schlüsselelemente“ „Rollenflexibilität“ und „Rollensubstituierbarkeit“ an und hat die Bedingungen spezifiziert, unter denen diese Variablen maximiert werden. Bei unserem augenblicklichen Forschungsprogramm ergab sich, daß es vorteilhaft ist, den Problemlösungsprozeß in die folgenden Phasen zu unterteilen: Identifikation des Problems, Informationsbeschaffung, Entscheidung, Ausführung und Bewertung. Das soll nicht heißen, daß eine gegebene Familie oder gar fast alle Familien die genannten Phasen in der betreffenden Reihenfolge durchlaufen. Einmal ist die Zahl der hier genannten Phasen recht willkürlich, denn andere Wissenschaftler haben sowohl mehr als auch weniger Phasen herausgestellt. Zum anderen können gewisse der oben spezifizierten Aktivitäten entweder gleichzeitig oder auch in anderer Reihenfolge erledigt werden. Gegenstand unseres Forschungsprogramms ist es, das Ausmaß zu bestimmen, in dem Familien sich tatsächlich in Form derartiger Problemlösungsphasen verhalten, die von den Analytikern von Problemlösungsprozessen typischerweise gefunden werden. Selbst wenn wir davon ausgingen, daß diese Phasen gültig sind, so muß doch jede konzeptuell und operational spezifiziert werden.Google Scholar
  4. 4.
    Diese Verwendung eines axiomatischen Formats — wie es von Hans L. Zetterberg (1965) dargelegt wurde — soll nicht als formaler Beweis, sondern nur als ein brauchbares Mittel, die Argumentation explizit zu machen, dienen; vgl. Herbert L. Costner und Robert K. Leik (1964) zur Verdeutlichung der Grenzen dieser Vorgehensweise als einer Methode der Beweisführung.Google Scholar
  5. 5.
    Diese Charakterisierung des Typs A ist natürlich ein „Idealtyp“ oder ein künstlich geschaffener Typ. In der Realität gibt es unzählige Qualifikationen und Variationen desselben, von denen drei hier genannt werden sollen: 1. Die Schwere der Konflikte zwischen dem modernisierenden Individuum und seiner Familie und der angebliche psychische Stress, der bei der Modernisierung auftritt, scheint durch Autoren wie Margaret Mead (1955) überschätzt worden zu sein. Ein etwas weniger „impressionistischer“ Befund legt nahe, daß die Modernisierung keinen schädlichen Einfluß auf die seelische Gesundheit hat (Alex Inkeles, 1969) und — unter gewissen Umständen — sogar die Angst verringern kann (Straus, 1966). 2. Wenn die ökonomischen Zwänge ausreichend groß sind, dann können selbst die Familien des Typs A instrumentell für den Modernisierungsprozeß sein, und zwar dadurch, daß sie die Auswanderung und damit — indirekt — die Modernisierung der Individuen oder Nuklearfamilien unterstützen. So ergab z. B. Edwin Eames’ Studie (1967, S. 170) über Familien im Dorf Senapur, Indien, daß das erweiterte Familiensystem in diesem Dorf die geographische Mobilität der verheirateten Männer eher fördert als behindert. Im festen Vertrauen darauf, daß die Kernfamilie durch die erweiterte Familie in Senapur unterstützt wird oder durch die Familie der Frau in deren Heimatdorf, kann der Mann viel eher die Entscheidung treffen, Senapur zu verlassen, ohne seine eigene Kernfamilie mitnehmen oder sich um ihre Sicherheit sorgen zu müssen. Ähnliches gilt für die neuen Nationen Westafrikas, in denen die Regierungen keine Wohlfahrtsleistungen, die in den Industriegesellschaften selbstverständlich sind, übernehmen können, so daß hier die erweiterte Familie einspringen muß. Eine ganze Anzahl von Studien, die bei Joan Aldous (1962) zusammengefaßt sind, zeigt, daß die Verwandten Wohnungen und andere Hilfen jenen Personen zur Verfügung stellen, die vom Land in die Stadt zuwandern. Vgl. dazu auch Eugene A. Wilkening, Joao Bosco Pinto und Jose Pastore, 1968; Frank W. Young und Ruth C. Young, 1966. 3. Die hierarchische Machtstruktur der traditionellen erweiterten Familie kann theoretisch einen Freiheitsraum für diejenigen in den Spitzenpositionen errichten und damit u. U. auch eine Autoritätsstruktur schaffen, die eine Verstärkung in die Richtung auf Modernisierung bewirkt. Das Oberhaupt einer indischen erweiterten Familie z. B. mag so sicher in seiner Position sein, daß es die Freiheit hat, ohne weiteres Neuerungen durchzuführen. Dies wird illustriert durch die „Neo-Buddhistische Bewegung“ in Indien, die zweifellos eine radikale (in einem gewissen Sinne auch modernisierende) Neuerung darstellt. Professor Elinor Zelliot hat mich darauf hingewiesen, daß eine Anzahl von Anhängern von Bhimras R. Anbedkar (1893–1956) in einer solchen Position war. Sie operierten von einer gesicherten Basis aus und konnten daher die Normen ihrer Verwandtschaftsgruppen mit relativer Straflösigkeit verletzen. Entsprechend könnte z. B. das Oberhaupt einer erweiterten Familie neue landwirtschaftliche Techniken ausprobieren, ohne daß es Angst vor den Reaktionen seiner Verwandtschaft haben müßte, wenn das Projekt scheitern sollte, da diese es nicht wagt, ihn zu kritisieren.Google Scholar
  6. 6.
    Nichtsdestoweniger dürften die „Revisionisten“ der Parsonsschen Theorie der „isolierten Kernfamilie“ zu weit gegangen sein. Die „modifizierte erweiterte Familie“, die von Litwak (1959–60) beschrieben wurde und die nach seinen Ergebnissen geographische und soziale Mobilität nicht behindern soll (Litwak, 1960), entspricht dem Familientyp B, wie er in dieser Arbeit bezeichnet wurde. Aber solche Familien können immer noch in anderen Lebensbereichen restriktive und nichtanpassungsfördernde soziale Kontrollen ausüben. In der Tat behaupten Theoretiker wie Kingsley Davis (1940) und Barrington Moore (1958), daß in einer Gesellschaft, die durch schnellen sozialen Wandel gekennzeichnet ist, eine solche konservative Rolle fast unvermeidlich ist, weil die Schnelligkeit des Wandels Alterskohorten mit unterschiedlichen Kulturen erzeugt. Diese generationsbedingten kulturellen Differenzen können — sofern sie mit den Sozialisation und Konformität verstärkenden Funktionen, die von den Familien in den meisten Gesellschaften erwartet werden, verbunden sind — die Familie zu einer konservativen Gruppe von „Natur aus“ machen. So stellt sie selbst in solchen Subkulturen, in denen die Verwandtschaftsgruppe größtenteils Agentur der Übermittlung und Verstärkung solcher Züge ist, die unter die allgemeine Bezeichnung Modernität fallen, immer noch eher einen Faktor der sozialen Stabilität als des sozialen Wandels in vielen bedeutenden Lebensbereichen dar. So sind z. B. zwei religiöse Gruppen der amerikanischen Gesellschaft, die sowohl für die Stärke ihrer erweiterten Familienbande als auch für ihre Beiträge zur Anpassungsfähigkeit an die Modernität bekannt sind, die Juden und die Mormonen. Dennoch bedarf es keines großen Vorstellungsvermögens für Amerikaner, zu erraten, wie die Reaktion eines typischen amerikanischen Juden oder Mormonen der oberen Mittelschicht auf die Entdeckung wäre, daß ihre Söhne, Enkel oder Neffen beabsichtigen, eine Negerin zu heiraten, und sich dann klarzumachen, wie essentiell konservativ die Familiengruppe und die Mechanismen, durch die sie ihre Normen stützt, sind. In den meisten Fällen können diese Normen nur durch physische Abwesenheit übergangen werden, kurz: durch Trennung von der Familie.Google Scholar
  7. 7.
    Vgl. in diesem Zusammenhang die Arbeit von Dorrian Apple Sweetser (1966) als Beleg für die Beziehung zwischen der Nachfolge in den instrumentellen Rollen und der intergenerationalen Solidarität, einschließlich Geselligkeit und affektive Bindungen, und Goodes Diskussion der japanischen Familie (Goode, 1963, S. 325). Goode argumentiert dahingehend, daß japanische Väter befähigt waren, die Kontrolle über ihre Söhne in der Modernisierungsperiode aufrechtzuerhalten, weil der Vater derjenige „Kanal“ war, durch den ein Netzwerk von Protektionen (patronage) arbeitete, von dem der Sohn für die Erreichung einer ganz bestimmten Statushöhe abhängig war.Google Scholar
  8. 8.
    In Ergänzung dazu wäre zu bemerken, daß die familiale Modernisierung — wie Safilios-Rothschild (1969) jüngst zeigte — nicht notwendigerweise eine direkte Verbindung zur gesellschaftlichen Modernisierung in anderen Sphären, besonders den politischen und industriellen Sphären, hat.Google Scholar
  9. 9.
    Forscherkollegen bei diesem Programm sind Joan Aldous, Reuben Hill und Irving Tallmann von der Universität Minnesota. Das Programm wird gefördert unter der Kennummer NIMH 15521.Google Scholar
  10. 10.
    Siehe in diesem Zusammenhang Amitai Etzionis Diskussion der „Modernisierung von Kollektiven“ (Amitai Etzioni, 1968, S. 436) und Eugene Litwak und Ivan Szelenyi (1969).Google Scholar

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Authors and Affiliations

  • Murray A. Straus
    • 1
  1. 1.DurhamUSA

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