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Theorie der Staatswissenschaften

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Part of the Klassiker der Politik book series (KP)

Zusammenfassung

So bald feststeht, dass die Gesellschaft ein eigenthümliches menschliches Verhältniss ist, ist auch die Möglichkeit einer eigenen wissenschaftlichen Auffassung derselben erwiesen; und so bald erhellt, dass dieses Verhältnis ein wichtiges ist, liegt die theoretische und praktische Notwendigkeit einer solchen Behandlung zu Tage. Mit anderen Worten: wenn wirklich im Zusammenleben der Menschen ein weitverbreiteter, einflussreicher und beständiger Zustand besteht, welcher weder zu dem Lebenskreise der einzelnen Persönlichkeiten, noch anderer Seits zu dem des Staates gehört: so kann und muß sein Wesen begriffen, müssen die Gesetze, welche seine Entstehung und seine Entwicklung bedingen, erforscht, die Folgerungen, welche sein Dasein für die Betheiligten und für die ausser ihm stehenden Lebenskreise hat, gezogen werden; und zwar abgesondert von der wissenschaftlichen Behandlung anderer Verhältnisse des menschlichen Zusammenlebens. Ausserdem ist möglich und nothwendig, dass auch das geschichtliche Wissen über den Gegenstand durch Forschung und Ordnung zum Bewusstsein gebracht werde.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

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