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Schlußfolgerungen für einen Perspektivenwandel in der Drogenpolitik

  • Christiane Schmerl
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Zusammenfassung

Wie in den vorangegangenen Kapiteln von verschiedenen Seiten her beschrieben worden ist, sind die Motive und Interessen, die zum Konsum einer illegalen wie einer legalen Droge führen, im großen und ganzen (und nur darum geht es hier) nicht grundsätzlich verschieden. Ist Gelegenheit zum Gebrauch eines attraktiv erscheinenden Mittels vorhanden, so bedarf es keineswegs pathologischer Motive, labiler und unreifer Charakterstrukturen oder erlittener Sozialisationsschäden, um illegale Drogen zu konsumieren. Das gleiche gilt für den Vorgang der Ausbreitung einer Droge: Die sozialen Mechanismen wie Initiation, Nachahmung, Ansteckung und Anstecken-Lassen sind beim Gebrauch eines neuen, attraktiven Mittels im Prinzip die gleichen wie bei anderen ‘Moden’ im Verhaltens- und Konsumbereich auch.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1984

Authors and Affiliations

  • Christiane Schmerl

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