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Kontinuitätstheorie

  • Erwin Lohr
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Zusammenfassung

So wie der Atomismus seine philosophische Wurzel in dem starren eleatischen Seinsbegriff hat, steckt in dem πάντα ϱει (alles fließt) des Herakleitos (544–484 v. Chr.) schon der philosophische Keim der Kontinuitätstheorie.1)

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Notes

Literatur

  1. 1).
    Wir stützen uns im folgenden wieder auf E. Zeller, a. a. O. I 2., II 1., II 2. und auf W. Win delband, a. a. O.Google Scholar
  2. 2).
    Platon, Theät. 160 D, Krat. 402 A.Google Scholar
  3. 12).
    Fr. 3. Deutsch zitiert nach E. Frank, „Plato und die sogenannten Pythagoreer“. Halle 1923. S. 47.Google Scholar
  4. 34).
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  6. 36).
    Vergleiche etwa die a. a. O. zitierten Werke von N a to r p und Cassirer sowie den Aufsatz H. W e y 1 s, „Was ist Materie?“ (Die Naturw. 1924. S. 561), mit dessen Gedankengängen ich in vielen Punkten übereinstimme.Google Scholar
  7. 37).
    Es ist ihm aber die Materie nicht nur das Bewegliche im Raume,. sondern auch raumerfüllendes Dasein, sie soll nicht nur eine extensive, sondern als Kraft auch eine intensive Größe sein, welche jeweils einen bestimmten Intensitätsgrad besitzt. Sie soll ferner vollkommen raumerfüllend und ins Unendliche teilbar sein, soll ein Kontinuum und kein Interruptum bilden. Bei einer chemischen Verbindung soll es sich um eine Durchdringung der Bestandteile handeln derart, daß alle den ganzen Raum des neuen Körpers erfüllen. (Vgl. Met. Anfangsgr., besonders II. Allg. Anm. zur Dynamik.) Das sind durchweg kontinuitätstheoretische Gedanken.Google Scholar
  8. 38).
    Ein Verzeichnis der Jaumannschen Arbeiten findet sich in meinem Nachruf: „Gustav Jaumann“. Phys. Ztschr. 2.6, 1925. S. 189. Merkwürdigerweise entwickeln L. de Broglie (Thèses, Paris 1924) und A. Einstein (Berl. Ber. 1924 und 1925) neuerdings auch eine Art „korpuskulartheoretischer Undulationstheorie” der „bewegten Korpuskel“, indem sie diese lediglich als ausgezeichnete Stelle einer den Weltgrund bildenden Wellenstrahlung auffassen.Google Scholar
  9. 40).
    E. Lohr, „Wärmestrahlung und Kontinuitätstheorie“. Wiener Denkschr. 99, 1924. S. 11.Google Scholar
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  11. 42).
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  14. 46).
    Mies verschiedener Zustände fähige Elektronen, siehe Anm. a. a. O.Google Scholar
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  16. 49).
    O. Spann, „Kategorientheorie“. Jena 1924. G. Fischer.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1926

Authors and Affiliations

  • Erwin Lohr
    • 1
  1. 1.Deutschen Technischen Hochschule in BrünnDeutschland

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