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Allgemeines über Fehler und Genauigkeit einer Messung

  • Vollrat Happach
Part of the Teubners Technische Leitfäden book series (TTL)

Zusammenfassung

Die Ergebnisse aller experimentellen Forschung stützen sich auf Messungen. Infolge der Unvollkommenheit der benutzten Hilfsmittel sowie unserer Sinne, schließlich auch infolge gewisser äußerer, unkontrollierbarer Einflüsse sind unsere Messungen selbst bei Beobachtung aller erdenklicher Vorsicht niemals ganz fehlerfrei. Gehen die fehlerbehafteten Maßzahlen noch in irgendwelche Gleichungen ein, so sind auch die aus diesen Gleichungen bestimmten Größen mit Fehlern behaftet, die im allgemeinen die mögliche Rechengenauigkeit bei weitem übersteigen.

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Referenzen

  1. 1).
    Man beachte den Unterschied zwischen den Begriffen „richtig“ und „genau“! Die Erdbeschleunigung g ist beispielsweise mit g = 9,79235 genauer angegeben als mit g = 9,81; der scheinbar ungenauere Wert 9,81 kann aber sehr wohl der richtigere sein, wenn nämlich der wirkliche Wert g = 9,8124 ist. Streng genommen ist nur die Ausgleichung richtiger Beobachtungen möglich. — Der Begriff „zuverlässig“ schließt den der Richtigkeit und der Genauigkeit in sich ein.Google Scholar
  2. 1).
    Als Fehler sind hier die Abweichungen in der 4. Dezimalstelle genommen, ein Verfahren, von dem wegen der größeren Bequemlichkeit der Zahlenrechnung häufig Gebrauch gemacht wird.Google Scholar
  3. 1).
    Fehler in der 3. Dezimale.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1923

Authors and Affiliations

  • Vollrat Happach

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