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Das Bildnis Menanders

  • Franz Studniczka
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Zusammenfassung

Diese Arbeit hat die Vorschrift nonum prematur in annum bald drei Mal erfüllt. Das glaube ich um so mehr entschuldigen zu sollen, weil Alfred Gercke, in freundschaftlicher Anerkennung ihrer breitern urkundlichen Begründung, von der Bekanntgabe desselben, ihm unabhängig gekommenen Grundgedankens1) zurücktrat, schon als ich einen ersten handschriftlichen Entwurf dem unvergeßlichen Adolf Michaelis, einem der Erneuerer der griechischen Bildnisforschung, zum sechzigsten Geburtstag vorlegte. Kurz darauf veröffentlichte ich, aus Anlaß der Frage nach dem Verbleib eines verschollenen grundlegenden Zeugnisses, einen ganz kurzen Auszug in einer Spalte (1627) der Berliner Philologischen Wochenschrift von 1895. Eingehender trug ich meinen Gedankengang im Herbste 1897 der Philologenversammlung zu Dresden vor, deren ‘Verhandlungen’ (42) aber nur einen ganz kurzen Bericht gaben, weil ich damals auf baldiges Erscheinen einer besondern Schrift verweisen zu können meinte, die indes unerwartete, so dringliche wie langwierige Arbeiten zurückhielten. Doch legte schon 1901 auf Grund der Niederschrift jenes Vortrags und ergänzender Mitteilungen aus dem mir rasch zuwachsenden Stoffe J. J. Bernoulli im II. Bande seiner griechischen Ikonographie (111 ff.) meine Menanderthese genauer dar; freilich nicht ohne Lücken in der schon damals möglichen Beweisführung zu lassen und, mit deshalb, ohne einen Rest von Skepsis zu überwinden. Diese konnte ja der treffliche Gelehrte auch sonst zu weit treiben, eingeschüchtert durch die Erfahrung, wie viel des vermeintlichen Wissens auf seinem Lieblingsgebiete sich bei schärferem Zusehn in Dunst auflöste. Trotzdem hat die Ansicht bei den meisten Sachkundigen mehr oder weniger entschiedenen Beifall gefunden.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1918

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  • Franz Studniczka

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