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Die Bestimmungen des Satzes und seiner Glieder

  • Friedrich Hoffmann
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Zusammenfassung

Soweit die üblichen Lehrbücher ein Urteil gestatten, entspricht die schulmäßige Behandlung des Kapitels vom Attribut und Adverbium weder der Schwierigkeit, die dieses Stück für die praktische Erlernung der Lateinischen bietet, noch der Bedeutung, die es für die Einsicht in das Wesen des Saßes hat. Die gebräuchliche Form der Erklärung durch die Hilfsfrage zeigt sich in ihrer Unzulänglichkeit nirgends so deutlich wie hier. Man nehme die von Kern angeführten Säße „Der Redner sprach fließend“und „Der Redner sprach stehend“und versuche mit der Frage „Wie sprach der Redner?“dem Schüler das Derständnis zu eiöffnen, und man wird sich von der Derwirrung überzeugen, die diese Frage anrichtet; und wenn der Lehrer sich auch davor hüten wird, dem Schülei ist kein anderer Weg gezieigt worden. Wenn man aber dadurch der Schwierigkeit Herr zu warden glaubt, daß man zunächst eine lange Zeit hindurch nur den attributiven und prädikativen Gebrauch des Adjektivums einübt, si beweist die Tatsache, daß man noch in der Untertertia ein besonderes Stück zur Einübung der Regel über „prädikative Attribute die einen körperlichen oder geistigen Zustand und die eine Reihenfolge bedeuten“, nötig hat, zur Genüge, daß der Weg der Gewöhnung ohne Einsicht in Wirklichkeit nicht zum Ziele führt, die Schwierigkeit vielmehr nach wie vor besteht.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

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  • Friedrich Hoffmann

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