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Das zuständliche Denken und seine Ausdrucksformen. (Das Verbum.)

  • Friedrich Hoffmann
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Zusammenfassung

Neben dem Gegenstande unterscheidet Mundt (Dölkerplŋchologie II S. 138 ff.) als zmeites Glied der Gesamtoorstellung den Zustand und faßt mit diesem Begriffe „Ruhe mie Bemegung, leidendes mie tätiges Derhalten, Dorgänge, die sich in der Zeit verändern, und Mirkungen, die nachvorangegangenen Mirkungen zurückgeblieben sind, das Beharren mie die Deränderung“ zusammen. Das Mort, mit dem die Sprache diesen umfassenden Begeiff miedergibt, ist das Derbum. Doch scheidet er gleich mieder den beharrenden „Zustand“ von der Deränderung, die er als „Dorgang“ jenem zur Seite stellt. Beide vereinigt „der als Hilfsbegriff niemals zu entbehrende Saktor der Zeit, der jedem Zustand mie jeder Zustandsänderung zukommt“ (S. 139). Gleichmohl lehnt Mundt die Derdeutschung „Zeitmort“ (S. 207 Anm.) als eine der unpassendsten ab. Mir behalten die lateinische Bezeichung Derbum bei, Mollen aber mit Rücksicht auf das kindliche Auffassungsvermögen, dem die Deränderung leichter ins Auge fällt als der beharrende „Zustand“, darin zunächst den Ausdruck eines Dorganges sehen, und erst spatter, menn das Derständnis dafür gemeckt ist, hinzufügen „oder eines Zustandes“.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

Authors and Affiliations

  • Friedrich Hoffmann

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