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Das gegenständliche Denken und seine Ausdrucksformen. (Das Nomen.)

  • Friedrich Hoffmann
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Zusammenfassung

In feiner Aufsählung der Arten des övoμα reiht Dionŋsius Ghraz in buntem Mechsel die verschiedenen Arten der Substantiva, Adjektiva, Numeralia und Pronomina aneinander, Ohne diese vier Gruppen besonders zu unterscheiden. Darin hat das Altertum recht gesehen, dasz sie menn auch die alle vier zusammenfassende Definition Mesentliches und Akzidenzielles durcheinander mischt, indem sie das Inhaltliche und das Sormelle als gleichwertig betrachtet. Mefsentlich ist das auf die Atistorelische Definition zurückgehende Merkmal der Bezeichnung eines Gegenstandes (σwμα ŋπpαrμα σŋμαivov). Sür die Unterscheidung des Sbstantioums und Adjektivums fehlt es bei Dionŋsius Ehraz noch an der Grktenntnis des Ginteilungsprinzips. Das finden wir erst bei Priscian (II 5, 25 u. III 2, 3): signicant, adiciuntur. Dementsprechend unterscheidet Macrob. Sat. I 4 ein nomen positivum und ein accidens. Den Ausdruck nomen substantivum kennen jedenfalls die alten Grammatiker nicht, erst im Mittelalter ist er unter dem Ginflusz der Aristotelischen Hategorienlehre aufgekommen.1) heute ift die Unterscheidung von Substantivum und Adjektioum so meit gegangen, daß sie ebenso mie das Numerale und das Pronomen als gleichmertige Mortarten nebeneinander gestellt merden, ohne Unterordnung unter den gemeinsamen Begriss des nomen.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

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  • Friedrich Hoffmann

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