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Das Übersetzen in das Lateinische

  • Friedrich Hoffmann
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Zusammenfassung

Das in der jüngsten Zeit am moisten umstrittene Stück des lateinischen Unterrichts ist die Übersetzung in das Lateinische, unter welchem Uamen immer sie auf deuschen Ghmnasien wird. Bis 1890 stand sie unter der Deckung des lateinischen Aufsatzes. Nachdem dieser gefasllen war, rüskte sie in die erste Linie, und der heftigste Ansturm galt ihr. Daß sie den Reformer nein Dorn im Auge war und von ihnen als das erponierteste Stück der humanistischen Bildung zunächst aufs Korn genommen wurde, ist begreiflich; aber auch unter den klassischen zu müssen, die eine, weil sie glauben beobachtet zu haben, daß der schließliche Erfolg trotz der unendlichen M¨¹he und Arbeit, die auf die schriftlichen Übungen verwendet wird, wenig befriedige, weil entweder die Schüler der genügend Lehrer haben, die der Aufgabe gewachsen sind, die andern, weil die darauf verwendete Zeit lieber der Lektüre und der Einführung in das Geistes- und Lulturleben der Alten zugute kommen soll. Eine Auseinandersetzung mit den radikalen Reformern ist an sich zwecklos, da ihre Überzeugung unmöglich ist, wie der langjährige Streit bewiesen hat. Sie ist auch überflüssig, seitdem durch die Gleichstellung der verschiedenen Schulgattungen jeder abweichenden Meinung die Freiheit der Betätigung geboten ist.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1975

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  • Friedrich Hoffmann

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