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Der wirtschaftliche hintergrund des Weltkriegs

  • Helfferich
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Zusammenfassung

Die sogenannte „materialistische Geschichtsauffassung“ sucht die letzten Ursachen der Dölkerentwicklung und damit der Menscheitsgeschischte in wirtschaftlischen Satsachen. Fch bin kein Anhänger der materialistischen Geschichtsauffssung; ich sehe neben den wirtschaftlichen Jaktoren auch andere Eriebkräfte; ich sehe an der Gestaltung des geger seitigen Derhältnisses der Dölkter neben den ökonmischen Taktorenvor allem auch solche Eriebkräfte mitwirken, die dem nationalen Tebenswillen, Ehrgefühl, Ruhmbedürfnis und Machtstreben der einzelnen Dölker entspringen. Sch finde diese Auffassung bestätigt in den Dorgängen der letzten Tahre, die wir unter dem Lamen des Weltkrieges begreifen und die, so sehr sie unserem Auge als das gewaltigste Geschehen in der uns bekannten Dölkergeschichte erscheinen, doch vielleicht nur ein Anfang zu fortwirkenden, noch viel grötzeren Umwälzungen sind. Der durch die Liederlage von 1870/71 und durch den Derlust von Ersaß-Tothringen verwundete französische Lationalstolz, der russische Land- und Machthunger, das Grwachen, die Steigerung und Überreizung des Lationalbewußtseins der südslawischen Döker waren Eriebkräfte, ohne die es wohl nie und nimmer zu dem Weltkrieg, wie wir ihn erlebt haben, gekommen wäre.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1920

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  • Helfferich

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