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Die wirtschaftliche Verteilung und die Verwertung der Erze

  • Georg Behaghel

Zusammenfassung

In der Einleitung zum ersten Teil wurde ausgeführt, welchen Bedingungen die auf natürlicher Lagerstätte vorkommenden Eisen- und Manganerze genügen müssen, um gewonnen und verhüttet werden zu können. Es wird sich nun darum handeln, kurz zu zeigen, in welcher Form und in welcher Weise sie zur Verhüttung gelangen. Die meisten Erze anderer Metalle werden, bevor man sie der metallurgischen Weiterverarbeitung zuführt, einem mechanischen Reinigungsprozesse, der Aufbereitung, unterzogen. Bei den Eisenerzen ist dies jedoch seltener der Fall, weil es sich hier um ein relativ geringwertiges Material handelt, so daß die Aufbereitungskosten, zumal bei den großen in Frage kommenden Mengen, in keinem vernünftigen Verhältnis zu dem Werte des Produktes stehen würden. Es kommt also schon bei der Gewinnung darauf an, das Fördererz durch geeignete Aussonderung in der Grube möglichst rein zu erhalten. Viele Spateisensteine gehen den Hütten allerdings durch Aufbereitungsanstalten zu. In solchen Fällen ist aber das Roherz vor der Aufbereitung nicht ein Eisenerz, sondern ein gemischtes Erz gewesen, in welchem hochwertige andere Metalle den Hauptanteil an der Zusammensetzung hatten.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1922

Authors and Affiliations

  • Georg Behaghel
    • 1
  1. 1.BreslauPolen

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