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Die Taube

  • Johs. Schneider
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG, volume 604)

Zusammenfassung

Die Taubenzucht ist, so unglaublich es klingt, mehr in der Stadt als auf dem Lande verbreitet. Der Landwirt bringt der Taube un berechtigtes Mißtrauen entgegen. Er betrachtet Tauben als Zerstörer seiner Felder, und die behördlichen Bestimmungen mancher Länder sind so streng, daß sie Taubenzucht bei freiem Flug vollständig verleiden können. Aus diesem Umstand ist die Tatsache zu erklären, daß die moisten, aber auch die wertvollsten Tauben in der Stadt gezogen warden; allerdings in großen Vogelhäusern, welche genügend Flugfreiheit gestatten. Die Zucht der verschiedenen Farbentaubenrassen ist ein weitverbreiteter Sport, der wie alle derartigen Liebhabereien, unglaubliche Werte vorstellt. Deshalb hat auch die Sportgeflügelzucht eine nützliche Bedeutung, die aber stets Nebenzweck bleiben wird; den in der Hauptsache gilt die Zucht auf Form, Farbe, Feder und Rassemerkmale, wie sie die Musterbeschreibung der Vereine bedingt. Die Zahl der Taubenrassen und Abarten ist jehr groß und mit 500 wohl noch zu niedrig bemessen. Kein haustier hat seit seiner Zähmung durch die zielbewußte Zucht des Menschen so mannigfaltige Formen ergeben. Für den Anfänger ist es deshalb nicht leicht, eine gute Wahl zu treffen, wenn er sich nicht einem zuverlässigen Züchter anvertraut oder zuerst sein Glück mit Feld- und Brieftauben versucht.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1922

Authors and Affiliations

  • Johs. Schneider
    • 1
  1. 1.Garten und KleintiechofLeipzigDeutschland

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