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Zusammenfassung

Wenn bei den Arthropoden die ungemeine Plastizität des Chitins als skelettbildender Substanz eine Entwicklung ins Leichte und Zierliche ermöglichte, so tritt uns im Kreise der Mollusken ein „massiger Typus“ entgegen. Mit diesem Ausdruck kennzeichnet Karl Ernst v. Baer in glücklicher Weise die Konzentration der Körpermuskulatur in einem einheitlichen ventralen Kriechorgan (dem Fuße), die Zusammenballung innerer Organe in dem Eingeweidesacke, denMangel metamerer Körpersegmentierung und dasVorherrschen mesenchymatischer Bildungen. Auf äußere Reize nur langsam reagierend, hinsichtlich ihrer Bewegungen auf die Kontraktion glatter Muskulatur angewiesen, erscheinen sie im allgemeinen als Formen von trägeren Lebensgewohnheiten, die sich nur bei den pelagischen Tieren, vor allem bei den hochentwickelten Tintenfischen (Cephalopoden) zu höherer Intensität steigern.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1928

Authors and Affiliations

  • Karl Heider

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