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Echinoderma, Stachelhäuter

  • Karl Heider

Zusammenfassung

Eine eigenartige Gruppe von Formen, die sich wie Fremdlinge in unserer Lebewelt ausnehmen. Von rezenten Typen, die hierher zu rechnen sind, bewohnen die fünfstrahligen Seesterne (Asteroidea Fig. 106), denen sich die Schlangensterne (Ophiuroidea) mit rundlichen, seitlich beweglichen Armen anschließen, die kugelförmigen, bestachelten Seeigel (Echinoidea Fig. 105) und die gurkenförmig gestalteten Seewalzen (Holothurioidea) auch schon die seichteren Buchten und Uferzonen unserer Meere, mit zahlreichen häufig saugnapftragenden Füßchen (f) am Grunde langsam umherwandelnd, während die Haarsterne (Crinoidea), meist festgewachsen und gestielt (Fig. 109, 115), verkalkten Liliengewächsen vergleichbar, mehr der Tiefsee angehören, aus welcher sie selten in unsere Museen gelangen. Spärliche Überreste einer unendlichen Mannigfaltigkeit früherer Erdperioden. Die verkalkten Hartgebilde ihres Körpers, fossiler Erhaltung fähig und in den ältesten Sedimentschichten unserer Gebirge verbreitet, lehren uns in den vorweltlichen Beutelstrahlern (Cystoidea), den Knospenstrahlern (Blastoidea) und mannigfaltigen Encriniten Typen erkennen, die von den jetzt lebenden nicht unerheblich abweichen und deren Rekonstruktion nach den erhaltenen Resten die Gedankenarbeit und verknüpfende Phantasie der Forscher ständig in Anspruch nimmt.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1928

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  • Karl Heider

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