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Die Materialprüfung

  • K. Uhrmann
  • F. Schuth
Part of the Lehrmittel für gewerbliche Berufsschulen book series (LGB, volume 2)

Zusammenfassung

Unsere Industrie ist darauf angewiesen, ihre Erzeugnisse nicht nur im Inlande sondern auch im Auslande abzusetzen. Das Ausland tritt hierbei in einen scharfen Wettbewerb mit uns ein. Es wird uns nur dann möglich sein, wettbewerbsfähig zu bleiben, wenn wir in der Lage sind, die besten Qualitätserzeugnisse zu Weltmarktpreisen zu liefern. Qualitätserzeugnisse bedingen jedoch neben der Qualitätsarbeit vor allem Qualitäts material. Insbesondere muß unsere Maschinenindustrie Wert auf die Verwendung von Materialien legen, die in bezug auf haltbarkeit, Verschleiß usw. Allen Anforderungen entsprechen. Beim Bezug der Rohmaterialien verlangt daher der Besteller, die Maschinenfabrik, von ihrem Rohstofflieferanten, z. B. von der Eisenhütte oder dem Stahlwerk, daß das zu liefernde Material bestimmte, genau vorgeschriebene Eigenschaften besitzt. Die Hütten und Stahlwerke überwachen zu diesem Zweck die Gewinnung und Herstellung ihrer Eisen- und Stahlsorten und unterziehen sie einer eingehenden Prüfung. Gut eingerichtete Betriebe, z. B. größere Maschinenfabriken, haben auch meistens eine besondere Abteilung, in der das angelieferte Material vor seiner Verwendung eingehend untersucht und geprüft wird. Es kommt nur dann zur weiteren Verwendung in die Werkstatt, wenn es fehlerfrei ist und die für seinen Zweck vorgeschriebenen Eigenschaften besitzt.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1925

Authors and Affiliations

  • K. Uhrmann
    • 1
  • F. Schuth
    • 2
  1. 1.Stadt KölnDeutschland
  2. 2.Fach- u. Berufsschule für IndustrieDüsseldorfDeutschland

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