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Die geschlechtliche Fortpflanzung als periodische Funktion. Östrischer Zyklus. Paarung und Befruchtung. Zellphysiologische Grundlage der Befruchtung und Theorien über ihren Mechanismus. Furchung und Entwicklung. Parthenogenese

  • H. Boruttau
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Die Reifung und Ausstoßung der Geschlechtsprodukte oder Keimzellen, deren Vereinigung die Vorbedingung zur Entwicklung des neuen Organismus ist, findet also erst mit Erreichung eines gewissen Alters, eben der „Geschlechtsreife“ oder Pubertät, statt und hört eine gewisse, meist längere Zeit vor dem individuellen Code auf. Innerhalb dieser Zeit ist die Geschlechtsfunktion vielfach nicht andauernd, sondern man kann sagen, mehr als irgendeine Funktion periodisch wiederkehrend und aussetzend. Dies sehen mir ja schon beim Blühen und Fruchttragen der höheren Pflanzen, das ganz besonders in gemäßigten Klimaten an den Wechsel der Jahreszeiten gebunden ist. Dasselbe gilt auch hier für die in der Wildheit lebenden Tiere, die sich zu einer bestimmten Jahreszeit paaren, sei es im Frühlinge mit Steigen der Temperatur, sei es zu einer solchen Zeit, daß die Nachkommenschaft die besten Lebens- und Ernährungsbedingungen findet. Kann man in diesem Finne von einer Geschlechtsjahreszeit sprechen, so ist davon streng zu scheiden die Periodizität der einoder mehrmaligen Wiederkehr der Reifung der Keimzellen und der damit verbundenen weiteren Vorgänge, insbesondere beimweiblichen Geschlecht.

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Referenzen

  1. 1).
    Eine ausführlichere Darstellung des Befruchtungsvorganges gibt E. Teichmann (ANuG Bd. 70).Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1923

Authors and Affiliations

  • H. Boruttau

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