Advertisement

Konstantinopel und der Islam als die Träger des Verkehrs zwischen Abend- und Morgenland

  • Mar Georg Schmidt
Chapter
  • 166 Downloads
Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Der Einfall der Germanen hatte auch für den Welthandel tiefeinschneidende Folgen. Zur Zeit der Römerherrschaft waren ja die Sämtlichen Küstenländer des Mittelmeers zu einem politischen Ganzen und zu einem geschlossenen Handelskreis vereinigt. Immerhin blieb doch ein gewisser Gegensatz zwischen dem lateinischen Westen und dem griechischen Osten erhalten, und dieser trat immer schroffer hervor, seit Konstantin an den Ufern des Goldenen Hornes in glänzendster Handelslage eine neue Welthauptstadt ins Leben rief. Je mehr diese Neuschöpfung zum Mittelpunkte des Kaiserreichs wurde, um so mehr büßte die alte, stolze Roma ihre Bedeutung ein. Als nun vollends die westliche Reichshälfte durch die germanischen Scharen überschwemmt und durch die Stürme der Völkerwanderung die Kultur des Abendlandes um Iahrhunderte zurückgeschraubt wurde, während umgekehrt der griechische Osten den Zusammenhang mit der Antike und ihrer Zivilisation bewahrte, trat KonstantinopeI in vollem Umfange die Erbschaft der Tiberstadt an.

Preview

Unable to display preview. Download preview PDF.

Unable to display preview. Download preview PDF.

Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • Mar Georg Schmidt
    • 1
  1. 1.LüdenscheidDeutschland

Personalised recommendations