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Das griechisch-römische Zeitalter

  • Mar Georg Schmidt
Chapter
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Part of the Aus Natur und Geisteswelt book series (NAG)

Zusammenfassung

Die Eigenart des griechischen Erdraums ist in der innigsten Durchsetzung von Land und Meer gegeben, Während in Phönizien, Norwegen oder Großbritannien nur die Küste an einer zum teil einförmigen Landmasse gegliedert ist, durchdrängen sich in hellas Land und Meer zu einer unauflöslichen Einheit. Jn weitverzweigten, treffliche Ankerplätze bietenden Golsen greift das Meer ins Gebirgsland hinein, und in unzähligen, gegen Sturm und Wogenprall schützenden Jnseln und halbinseln springt wiederum der feste Boden ins feuchte Element hinaus. So war dieser Landraum als Schule für die Schiffahrt besonders geeignet. Dazu mutzte die über das Ägäische Meer gespannte, natürliche Jnselbrücke die hinkehr auf die See noch verstärken. So war schon im heroischen zeitalter die Meerfahrt fen Griechen nichts Unbekanntes; immerhin waren doch handelsunternehmungen größeren Umfangs ausgeschlossen, weil die Phönizier mit rücksichtsloser Gewalt die See beherrschten. Erst als die Eroberungszüge der assnrischen, babnlonischen und ägnptischen Könige den Wohlstand des snrischen Küstenstaates untergruben, konnten die aufblühenden griechichen Städte daran denken, sich aus den Fesseln der phönizischen handelsherrschaft zu befreien.

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Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • Mar Georg Schmidt
    • 1
  1. 1.LüdenscheidDeutschland

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