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Gymnastik pp 28-32 | Cite as

Halsübungen

  • K. A. Knudsen

Zusammenfassung

Die sieben Halswirbel bilden einen Bogen vorwärts. Normal soll er nur klein sein; ein richtig gehaltener Hals wird mit Recht ein gerader Hals genannt. Bei den meisten Menschen sitzt der Kopf zu weit vorwärts. Der Hals steht dann schräg vorwärts durch eine Beugung nach vorn in den oberen Brust- und den unteren Halswirbeln. Damit das Gesicht nicht nach unten gekehrt sein soll, wird der Kopf durch eine Beugung im Nackengelenk und in den oberen Halswirbeln so viel gehoben, daß das Gesicht ungefähr senkrecht steht und man geradeaus sehen kann. Damit ist der Bogen der Halswirbel vorwärts vergrößert und das Kinn ist vorgeschoben. Damit man diese fehlerhafte Stellung von Kopf und Hals umgehen kann, muß erstens die Krümmung des Halses ausgeglichen und das Kinn eingezogen werden, und zweitens muß die Beugung vorwärts zwischen den oberen Brust- und den unteren Halswirbeln entfernt werden. Ein Kopfbeugen rückwärts muß deshalb damit anfangen, daß das Kinn gut eingezogen wird. Die Muskelwirksamkeit, die hierzu notwendig ist, bringt zugleich mit sich, daß die Krümmung vorwärts ausgeglichen wird. Während nun das Kinn diese Stellung beibehält, werden der Kopf und der ausgerichtete Hals zurückgezogen, indem die Beugung vorwärts zwischen den Brust- und Halswirbeln aufgehoben wird; ja, wenn Biegsamkeit genug vorhanden ist, kann der Hals dazu gebracht werden, daß er sich mit beständig angezogenem Kinn rückwärts senkt, also mit ungefähr gerader Halswirbelsäule.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1927

Authors and Affiliations

  • K. A. Knudsen

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