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Die Symmetrieeigenschaften der Kristalle

  • Woldemar Voigt
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Zusammenfassung

Die Aufgabe der Kristallphysik ist die Untersuchung und womöglich gesetzmäßige Fassung der physikalischen Eigenschaften kristallisierter Materie. Die Existenz dieser Art der Materie wird uns durch das Vorkommen der Materie in regelmäßig begrenzten Polyedern angekündigt, aber sie ist nicht an die Ausbildung dieser Form gebunden. Die Form kann künstlich zerstört werden, ohne daß die Materie dadurch verändert wird; umgekehrt wirken in der Natur bei der Bildung dieser Materie häufig störende Umstände, welche die Ausbildung der charakteristischen Form ganz oder teilweise verhindern, ohne daß sich diese Materie von der in Kristallform vorkommenden unterscheidet.

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Literatur

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    Das System der unabhängigen Symmetrieelemente der obigen Tabelle habe ich zuerst im Anschluß an die ältere Systematik der Kristallographen mitgeteilt in meiner Abhandlung über die Theorie der Piezoelektrizität (Gött. Abh. Bd. 36, p. 14, 1890); mit obigem übereinstimmend findet sich dasselbe in meinem Kompendium der theoretischen Physik (Bd. I. Leipzig 1895, p. 133).Google Scholar
  7. 1).
    Die Symmetrieformeln scheinen in unwiderleglicher Weise die Trennung und Koordinierung des trigonalen und des hexagonalen Systems zu fordern, wie sie hier vorgenommen ist, und gegen den Gebrauch der meisten Kristallographen zu sprechen, welche das erstere System als Unterabteilung des letzteren auffassen.Google Scholar
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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1966

Authors and Affiliations

  • Woldemar Voigt

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