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Grössenverhältnisse der Organismen

  • Martin Schips
Part of the Mathematisch-Physikalische Bibliothek book series (MAPHBI, volume 42)

Zusammenfassung

Daß die Größenausdehnungen der Organismen sich innerhalb gewisser, für die einzelnen Arten oft sehr enger Grenzen halten, ist eine längst bekannte Erfahrungstatsache,welche in dem bekannten Satz ihren drastischen Ausdruck findet: „Es ist dafür gesorgt, daß die Bäume nicht in den Himmel wachsen.“ In der Geschichte der Organismen kehrt mit einer gewissen Regelmäßigkeit die Erscheinung wieder, daß die Individuen einer Formengruppe auszusterben beginnen, wenn in ihr ein bestimmtes Maximum der Körpergröße erreicht worden ist. Es sei nur erinnert an die großen Farn- und Bärlappbäume der Kohlenformation, an die riesigen Ammoniten der Kreide oder an die in der Trias ausgestorbenen Stegocephalen. Der Grund zu dieser Erscheinung liegt darin, daß mit der unbegrenzt zunehmenden linearen Vergrößerung schwere Störungen im Gesamtbetrieb der Lebenstätigkeiten verbunden sind, welche für sich allein genügen können, um das Aussterben einer Art zu besiegeln. Denn mit der Änderung der linearen Ausdehnung werden die meisten lebenswichtigen Beziehungen wesentlich verändert. Einige Beispiele mögen dies erläutern.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1922

Authors and Affiliations

  • Martin Schips
    • 1
  1. 1.ZürichSchweiz

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