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Zur Sprachform und Metrik

  • Eduard Sievers
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Part of the Der Abhandlungen der Philologisch-Historischen Klasse der Königl. Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften book series (ABSAWL, volume 35)

Zusammenfassung

Die nachfolgenden Angaben wollen, ohne einer eingehenden Untersuchung vorzugreifen, das Notwendigste zusammenstellen, was bei der Benutzung und Beurteilung der weiterhin folgenden Texte zu beachten ist. Sie machen also auch weder Anspruch auf Vollständigkeit, noch versuchen sie eine ins Einzelne gehende Motivierung des Vorgetragenen. Beides hätte zu weit vom Wege abgeführt, wäre mir auch physisch unmöglich gewesen, da ein Augenleiden, das mich mitten in der Arbeit überfiel, mich des Gebrauches eines Auges beraubte und mir dauernde Schonung des andern auferlegt, mich für absehbare Zeit an der Vornahme der gewiß erforderlichen Ergänzungs- und Controllarbeiten hindert. Mit Rücksicht auf den erwähnten zweiten Punkt aber möchte ich doch noch wenigstens die eine Bemerkung vorausschicken, daß wenn ich im Folgenden der Kürze halber einfach dogmatisch sage, eine Sache verhalte sich so oder so, dies immer nur besagen will, daß die Durchprüfung des Materials mit Hilfe der schallanalytischen Methoden mich zu der Überzeugung geführt habe, es sei im Einzelnen so und nicht anders zu lesen. Speciell wollen also auch die Angaben über Sprachformen nicht sagen, daß der handschriftliche Befund registriert worden sei oder den Ausschlag gegeben habe: vielmehr gelten meine Angaben durchaus den Aussprachsformen, die hinter der handschriftlichen Überlieferung liegen und die eben auf schallanalytischem Wege ermittelt werden sollten und hoffentlich auch ermittelt worden sind.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1918

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  • Eduard Sievers

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