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Geometrie und Erfahrung

  • Josef Winternitz
Part of the Wissenschaft und Hypothese book series (WH, volume 23)

Zusammenfassung

Für das Problem der Relativität der Bewegung bedeutete die spezielle Theorie keinen Fortschritt über die Newtonsche Mechanik hinaus; müssen auch die Newtonschen Bewegungsgesetze entsprechend der Forderung der Invarianz gegenüber der Lorentz-Transformation umgestaltet werden, so bleibt doch die absolute Bedeutung der Beschleunigung bestehen.

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Referenzen

  1. 1.
    Daß eine Rotation in S und S′ verschiedene physikalische Wirkungen hat, scheint dem allgemeinen Relativitätsprinzip nur solange zu widersprechen, als man sich die beiden Systeme als bloße Achsenkreuze, nicht durch physikalische Realitäten unterschieden denkt. Das Nähere darüber siehe Kap. IX. § 7 Anm.Google Scholar
  2. 2.
    Kap. IV. § 15.Google Scholar
  3. 3.
    Siehe Kap. V. § 3.Google Scholar
  4. 4.
    Es scheint mir nicht überflüssig, darauf einzugehen, weil mau derartige Einwände sehr oft in der philosophischen Literatur findet, z. B. selbst bei einem so scharfsinnigen und in den exakten Wissenschaften geschulten Denker wie J. Kries, mit dem ich mich in der grundsätzlichen Auffassung der Naturerkenntnis einig weiß. S. „Logik“. Tübingen 1916. 6. Anhang.Google Scholar
  5. 5.
    Nur noch eine gewisse Vollständigkeit konnte gefordert werden, deren Sinn freilich nicht leicht zu präzisieren ist.Google Scholar
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    A. a. O. 5 Kap.Google Scholar
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    H. Dingier, „Die Grundlagen der Physik, synthetische Prinzipien der mathematischen Naturphilosophie“. Berlin und Leipzig 1919. In seinen „Grandlagen der angewandten Geometrie“, Leipzig 1911, hat er schon den gleichen Gedanken ohne so groteske Übertreibungen dargelegt.Google Scholar
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    Vgl. dazu den einleitenden Dialog in Eddingtons oben zitiertem Buche.Google Scholar
  9. 9.
    Zum Problem des starren Körpers vgl. noch Kap. IX, § 15.Google Scholar
  10. 10.
    „Geometrie und Erfahrung“. Berlin 1921, Springer. Es scheint mir zu viel zugestanden, wenn Einstein hier meint, Poincaré behalte sub specie aeterni recht. Denn wenn auch der von Einstein zugrunde gelegte Begriff des starren Körpers nicht für die Ewigkeit feststeht, so werden wir darum doch nicht auf den Poincaréschen Standpunkt zurückgelangen, daß die euklidische Geometrie wegen ihrer Einfachheit unbedingt gelten muß, und wir werden auch niemals die von Poincaré nicht erfaßte Notwendigkeit der Zuordnung physikalischer Dinge zu den geometrischen Begriffen vergessen.Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1923

Authors and Affiliations

  • Josef Winternitz
    • 1
  1. 1.PragTschechische Republik

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