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Veranschlagen von Bauarbeiten

  • Friedrich Schultz
Chapter
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Part of the Teubners Technische Leitfäden book series (TTL)

Zusammenfassung

Wer eine Ware kaufen will, fragt nach dem Preise. Er bezahlt die geforderte oder vereinbarte Summe und damit ist der Handel in bezug auf den Preis endgültig erledigt. Dies galt vor dem Weltkriege in Deutschland für alle Waren, sowohl für diejenigen Gegenstände des täglichen Bedarfs, die schon vor dem Kauf fertig waren, deren Preis also bereits bei der Herstellung ermittelt war, als auch für solche, die noch erzeugt werden sollten, deren Preis also nur nach der Erfahrung berechnet werden konnte. 1 Pfund Zucker hatte im Augenblick des Kaufes beim Händler ebenso seinen festen Preis, wie eine Dampfmaschine bei der Bestellung in der Fabrik. Selbst wenn kaufmännisch veranlagte Naturen vom zuerst geforderten Preise etwas abhandelten und der.Verkäufer aus Gepflogenheit im voraus hierfür auf den Preis etwas auf schlug, so war doch immer der schließlich vor dem Kauf vereinbarte Preis eine endgültig feststehende Summe, an der in allen normal verlaufenden Fällen von keiner Seite mehr gerüttelt wurde. Daraus ergab sich die für den ganzen Warenverkehr unerläßliche Sicherheit, mit der ein tüchtiger Kaufmann ein solides Geschäft mit Erfolg führen konnte. Alles andere gehörte dem Gebiet der Spekulation an, bei der man mit unsicheren Werten zu rechnen hatte und bei der es nicht nur von der Geschicklichkeit des einzelnen, sondern auch von dem unberechenbaren Glück und der Konjunktur abhängig war, ob viel Geld verdient oder verloren wurde. Damit gab sich nur derjenige ab, der Neigung dazu hatte.

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Notes

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1921

Authors and Affiliations

  • Friedrich Schultz
    • 1
  1. 1.BielefeldDeutschland

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