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Religionswissenschaft und Religionsunterricht

  • Hans Lietzmann
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Zusammenfassung

Es war gegen Ende der achtziger Jahre des vorigen Jahrhunderts, als die in immer steigendem Maße von der reinen Textbehandlung zur kulturellen Eroberung des Altertums übergehende Philologie auch die Geschichte der Religion in den Kreis ihrer Forschung einzubeziehen anfing. 1889 erschien das „Weihnachtsfest” von Hermann Usener und der „Herakles” von Wilamowitz gleichzeitig, im Jahre darauf Erwin Rohdes „Psyche”. Mit diesen drei Büchern wurde für die antike Religionsgeschichte und nicht minder für die Geschichte des Christentums in der alten Welt eine Epoche eröffnet, die zu den ertragreichsten gehört, welche die ruhmvolle Geschichte der Altertumswissenschaft kennt, und deren Wirkungen auch in der Gegenwart noch immer mit ungeschwächter Kraft weiterdauern. Schnell zeigte sich auch in den Veröffentlichungen des Teubnerschen Verlages diese neue Einstellung. Es sieht wie ein Symbol aus, daß 1890 Useners kleine, an einen hagiographischen Text anknüpfende Studie über den hl. Theodosius bei Teubner verlegt wurde, der 1895 die von Usener inspirierten Ausgaben der „Vita S. Hypatii” und „S. Porphyrii Gazensis” folgten. Von den „Sonderbaren Heiligen” ist nach des Meisters Tode 1907 noch „Das Leben des hl. Tychon” gefolgt. Aber im vierten Bande der „Kleinen Schriften” Useners ist dann die ganze Fülle religionsgeschichtlicher Studien zusammengefaßt worden, nachdem schon 1907 eine Reihe von acht auch für weitere Kreise bestimmten Arbeiten unter dem Titel „Vorträge und Aufsätze” vorgelegt worden war.

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© Springer Fachmedien Wiesbaden 1928

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  • Hans Lietzmann

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