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Entscheidungen im Bereich Eigenfertigung/Fremdbezug

  • Hans Arnolds
  • Franz Heege
  • Werner Tussing

Zusammenfassung

Der Problemkomplex „Eigenfertigung oder Fremdbezug“ schickt sich an, zu einem beherrschenden Thema des Beschaffungsmarketing in diesem Jahrzehnt zu werden. Es hat sich in vielen Unternehmen als notwendig erwiesen, bestehende make-or-buy-Strukturen in der Wertschöpfungskette zu analysieren und in Frage zu stellen sowie strukturelle Verkrustungen auf diesem Gebiet zu durchbrechen und ein Re-Design der zwichenbetrieblichen Wertkette durchzuführen. Dabei kann sich die Fragestellung „make or buy“ auf eine Vielzahl unternehmerischer Aktivitäten und Wertschöpfungen erstrecken; im Vordergrund der Betrachtung stehen vor allem die folgenden sechs großen Kategorien betrieblicher Leistungserstellung:
  • Vorwiegend denkt man bei der Frage „make or buy“ an die unmittelbar in der Produktion benötigten Materialien (Rohstoffe, Teile, Baugruppen, Zwischenprodukte, Subsysteme etc.). Allerdings bezieht sich innerhalb dieser Kategorie die alternative Lösungsmöglichkeit des make or buy schwerpunktmäßig auf die Erzeugnishauptstoffe, während sowohl bei den Erzeugnishilfsstoffen als auch bei den Betriebsstoffen der Fremdbezug aus den verschiedensten Gründen (unbedeutende Menge, branchenferner Bedarf etc.) häufig vorprogrammiert ist.

  • In manchen Unternehmen muß darüber entschieden werden, ob man bestimmte Arbeitsgänge oder Bearbeitungen von Materialien/Produkten, also Produktionsprozesse, in Eigenregie durchführt oder außer Haus erledigen läßt. Diese Verlagerung von Fertigungsvorgängen ist in einigen Branchen, wie z.B. der Lederwarenindustrie oder der Textilindustrie, weit verbreitet. Angesichts der mannigfaltigen Erscheinungsformen einer derartigen Verlagerung hat sich in der Praxis eine Reihe unterschiedlicher Bezeichnungen für diese Vorgehensweise herausgebildet.

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Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1996

Authors and Affiliations

  • Hans Arnolds
  • Franz Heege
  • Werner Tussing

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