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  • Helmut Apel
Chapter
Part of the DUV: Sozialwissenschaft book series (DUVSW)

Zusammenfassung

Die folgende empirische Analyse zur Bedeutung des soziokulturellen Kontextes für die Entscheidungen und Gestaltungen der studentischen Ausbildungssituation stützt sich im wesentlichen auf den Datensatz des „Fachkultur-Fragebogen 1989“ des Hochschulforschungsprojektes „Studium und Biographie“.1

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Literatur

  1. 1.
    Dieses Forschungsprojekt ist seit 1988 an der Universität-Gesamthochschule Siegen angesiedelt und wurde von 1988 bis 1991 von der DFG gefördert. Unter Leitung von Jürgen Zinnecker waren dort Barbara Friebertshäuser, Steffani Engler, Burkard Fuhs und der Autor tätig.Google Scholar
  2. 2.
    Nach den Grund-und Strukturdaten 1989/90 des BILDUNGSMINISTERS FÜR BILDUNG UND WISSENSCHAFT waren im Wintersemester 1988 2.602 männl. Studenten im 1. und 2. Fachsemester in den Erziehungswissenschaften immatrikuliert, gegenüber 7.109 Studentinnen. Die Gesamtzahl der männlichen Pädagogikstudenten betrug 14.914, die der Studentinnen 30.326 (BUNDESMINISTER FÜR BILDUNG UND WISSENSCHAFT 1989: 170–172 ).Google Scholar
  3. 4.
    Arbeiterkinder heben sich demnach durch die Bevorzugung der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer und das typische ‘Aufsteigerstudium’ an der Pädagogischen Hochschule hervor, also allesamt Fächer, die in erster Linie berufs-bzw. aufstiegsbezogen sind.“ (WALTER 1981: 91).Google Scholar
  4. 6.
    Die zuvor getrennten Studiengänge Sozialwesen (Fachhochschulstudiengang) und Diplompädagogik in Siegen wurden 1986 zum integrierten Studiengang “Außerschulisches Erziehungsund Sozialwesen” ( AES) zusammengefaßt. Nach (gutem) Abschluß des Fachhochschulstudiums und einem notwendig zu absolvierenden Praxisjahr kann durch “Anhängen” eines weiterführenden Studiums der Diplomabschluß erworben werdenden (Konsekutiv-Modell).Google Scholar
  5. 8.
    Wie DAHRENDORF (1965), KAUPEN (1969), KAUPEN/RASEHORN (1971) aufzeigen, waren lange Zeit Juristen zu einem sehr hohen Prozentsatz in fast allen öffentlichen und wirtschaftlichen Führungspositionen vertreten. Erst allmählich werden sie dort etwas von Wirtschaftswissenschaftlern verdrängt.Google Scholar
  6. 9.
    Vgl. hierzu PORTELE/SCHUTTES (1984) Aufsatz “Überfüllungskrise und Privilegiensicherung in juristischen Berufen”.Google Scholar
  7. 10.
    Gemäß den Grund-und Strukturdaten 1989/90 (BUNDESMINISTER FÜR BILDUNG UND WISSENSCHAFT 1989: 170–172) waren im Wintersemester 1988 7.109 Studentinnen und 8.581 Studenten im 1. und 2. Semester Jura eingeschrieben, insgesamt studierten 34.228 Studentinnen und 49. 200 Studenten im WS 1988 Rechtswissenschaften.Google Scholar
  8. 11.
    Die Ordnung der Rangplätze des Schaubildes entstanden nicht durch die in den Säulendiagrammen ausgewiesenen Verteilungen von Arbeiterberufen und solchen mit gymnasialem Abschluß. Die Rangfolge wurde aufgrund einer anderen Berechnung ermittelt, und zwar anhand der Statusmittelwerte, gebildet aus den jeweiligen arithmetischen Mittel einer zehnstufigen Skala zur Einschätzung der sozialen Stellung der Eltern von “ganz unten” bis “ganz oben”. (Siehe PREISSER 1990, Anm. 6). ist.Google Scholar
  9. 13.
    Vgl. das diesbezügliche Zitat von G. WALTER (1981) zu den typischen Aufstiegsfächern Pädagogik und Ingenieurwissenschaften in obiger Anmk. 4, S. 112).Google Scholar
  10. 14.
    In ganz ähnlicher Weise gelangt auch HRADIL (1987) zur Auffassung, daß die Kenntnis intervenierender oder Kontext-Variablen nicht nur den Differenzierungsgrad der Analyse erhöht, sondern auch die Erklärungskraft der hauptsächlich im Vordergrund der Ungleichheitsforschung stehenden makrostrukturellen unabhängigen Variablen erhöht: “… Im übrigen kann die Einsicht, daß Handlungssituationen in ihrer Gesamtheit und Eigenständigkeit als Kontexte analysiert werden müssen, nicht nur - wie geschehen - theoretisch, sondern auch mit empirischen Befunden untermauert werden: Der Zusammenhang zwischen ungleichen Lebensbedingungen und Verhaltensdifferenzierungen ( Z.B. Sozialisationsstilen) steigt deutlich, wenn von einem eindimensionalen zu einem Kontext-Ansatz übergegangen wird.” (HRADIL 1987: 149 )Google Scholar

Copyright information

© Springer Fachmedien Wiesbaden 1993

Authors and Affiliations

  • Helmut Apel

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